Ist das etwa ein Winter-Comeback?

7-Tage-Wettertrend: Nasskalte Wettersuppe mit Glätte, Schnee und Wind

von Amelie von Kruedener

Für viele ist der Gang vor die Tür ein Ausflug ins Dauergrau. Teils mit Pfützen unter den Schuhen, teils mit Schneematsch oder Glätte, ein paar Glückliche können durch echten Schnee stapfen. Und auch diese Woche versucht der Winter sich mit Schnee wieder bis in tiefe Lagen festzusetzen – das gelingt aber nur bedingt. Für die kommenden Tage müssen wir uns auf wechselhafte, nass-kalte und windige Tage einstellen, bevor das Wochenende wieder ruhiger wird.

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Dienstag mit wenig Niederschlägen

Schon am Morgen kann der Tag mit Glättegefahr durch überfrierende Nässe oder etwas Schnee beginnen. Später kann im Westen und Süden die Sonne auch mal länger durchscheinen. Mit 3 bis 8 Grad ist es zwar kalt, aber bei weitem nicht kalt genug für Frost.

Wie geht der Winter weiter? Hier der Blick in die 42-Tage-Prognose

Mittwoch wird ordentlich windig

Die Sonnenscheindauer am Mittwoch, den 19.1.2022
Am Mittwoch gibt es Sonnenschein im Süden, sonst herrschen Wolken und er berühmte Hochnebel vor.

Von Westen werden die Wolken immer dichter und bringen neben Nebel, Sprühregen und Regen im höheren Bergland auch Schneeflocken mit. Im Süden und in Teilen Ostdeutschlands geht es freundlicher zu. Dort lockern die Wolken häufiger auf und im Alpenvorland kann sich die Sonne in hohen Lagen auch den ganzen Tag durchsetzen. Bei 3 bis 7 Grad verstärkt sich aus Westen der Wind immer mehr und in den Hochlagen den Mittelgebirge und an der Küste dreht der Wind ordentlich auf und es kann auch zu stürmischen Böen kommen.

Donnerstag bringt neuen Schnee

Die Höchstwerte am Donnerstag
Am Donnerstag wird es kühler, die Höchstwerte erreichen kaum mehr 5 Grad.

Schon in der Nacht zu Donnerstag wird es weiter winterlich. Was im Nordwesten noch als Regen hinunterkommt, wird nach Süden und in den Mittelgebirgen zu Schnee. Tagsüber setzt sich der Schnee bis ins Flachland durch. In tiefsten Lagen kommen die Niederschläge als Schneeregen an. Dazu weht ein starker bis stürmischer West- bis Nordwestwind.

Mehr zum kurzen Wintereinbruch können Sie hier lesen.

Freitag bleibt oft grau

Nach einer teils schneereichen Nacht ist es mal wieder ordentlich grau. Im Westen kommt Regen runter, im Bergland und im Süden und Südosten weiter Schnee. Etwas freundlicher kann es vor allem im Norden und Nordosten werden, da schaut auch mal die Sonner heraus. Im Bergland ist es frostig, sonst liegen die Temperaturen zwischen 0 und 6 Grad. Der Wind hat auch noch nicht aufgegeben und weht an der Küste und in den Bergen teils noch stürmisch.

Wochenende wieder ruhiger

Das Wetter beruhigt sich am Samstag langsam wieder und der kleine Wintereinbruch schmilzt bei eher milden 6 bis 8 Grad im Nordwesten und 2 Grad im Alpenvorland in weiten Teilen dahin. Nur auf den Bergen ist es mit 0 Grad deutlich kälter. Die gesamte Nordhälfte ist dicht bewölkt und teils auch nass. In Richtung Süden ist die Wolkendecke nicht mehr ganz so undurchdringlich und es bleibt meist trocken. An den Alpen scheint wieder die Sonne.

Am Sonntag ist es teils neblig und trüb, nur im Süden und Südwesten kämpft sich die Sonne durch. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 2 und 7 Grad, im Dauergrau bleibt es kühler. Wind ist kein Thema mehr.

Temperaturvorhersage für die nächsten 14 Tage

Unsere Wettertrends und Themenseiten

Sollten Sie Interesse an weiteren Wetter-, Klima- und Wissenschaftsthemen haben, sind Sie bei wetter.de bestens aufgehoben. Wie sich das Wetter kurzfristig entwickelt, können Sie in unserem Wetterbericht für drei Tage lesen. Dieser wird täglich aktualisiert. Falls Sie weiter in die Zukunft schauen möchten, ist der 42-Tage-Wettertrend eine Option. Dort schauen wir uns an, was auf uns in den kommenden Wochen zukommt. Vielleicht interessiert Sie eher wie sich das Klima in den vergangenen Monaten verhalten hat und wie die Prognose für das restliche Jahr aussieht. Dafür haben wir unseren Klimatrend für Deutschland.

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(avo)