Abkühlung und Regen mit Fragezeichen

7-Tage-Wettertrend: Wie heftig kracht es in der schwülen Gewitterluft wirklich?

Das Dauerhoch OSCAR verabschiedet sich und macht Platz für eine turbulente bis brisante Wetterwoche. Zwei mehr oder weniger ausgeprägte Unwetterlagen kommen auf uns zu. Besonders fraglich ist noch, wie intensiv uns das zweite Gewittertief erfasst. Es könnte bis Sonntag solch große Regenmengen geben, dass auch Überflutungen möglich wären. Aber wie so oft: Die Wetter-Modelle sind sich nicht einig. Die Hitze dürfte zumindest mal eine längere Pause einlegen.

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Montag: Erste Unwetterlage in schwüler Sommerluft

Die Grafik zeigt die Unwettergefahr in Deutschland am Montag, den 15. August.
Die Woche startet unruhig mit Gewittern, die durchaus Unwetterpotential haben.

Im Norden und Nordosten ist es bis Mittag noch meist sonnig und trocken. In der Mitte und im Süden sind dagegen noch aus der Nacht heraus einzelne Schauer und Gewitter dabei, die bald wieder aufleben. Zum Nachmittag gibt’s dann stellenweise kräftige Schauer oder Gewitter, vereinzelt mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Unwettergefahr besteht besonders in der Nord- und Nordosthälfte und stellenweise im Süden. Dazu ist es sehr schwül mit nur noch 24 Grad im Bergland und bis zu 31 Grad im Norden.

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Dienstag: Wetterberuhigung mit Hitze-Comeback

Die Grafik zeigt die Anzahl der Sonnenstunden am Dienstag in Deutschland.
Die Gewitter machen Pause, die Sonne kehrt zurück.

Es geht noch einmal so weiter, wie die Woche aufgehört hatte. Nur im Norden kommen noch einzelne gewittrige Schauer zustande. Ansonsten beruhigt sich das Wetter und neben einigen Quellwolken gibt es viel Sonnenschein und es bleibt trocken. Die Temperaturen ziehen wieder etwas an und es wird wieder heiß mit 27 Grad im Nordwesten bis 33 Grad im Südwesten.

Mittwoch: Zweite Unwetterlage mit Gefahrenpotential, Teil 1

„Die Unsicherheiten sind noch groß“, sagt wetter.de-Meteorologe Björn Alexander. Ziemlich sicher ist, dass es am Mittwoch im Osten noch lange sonnig und mit Spitzenwerten bis zu 35 Grad sehr heiß bleibt. In der Westhälfte, wo es schwüle 25 bis 29 Grad gibt. sieht das anders aus. In der energiegeladenen Luft entwickeln sich immer wieder Gewitter, manche bringen voraussichtlich heftigen Regen, Hagel und Sturmböen. „Auch Überflutungen sind in Anbetracht der möglichen Regenmengen denkbar“, so Alexander. Denn auch das gemäßigtere Europäische Wettermodell berechnet derzeit Regensummen von verbreitet 25 bis 50 Liter, am Alpenrand sogar bis zu 150 Liter je Quadratmeter bis zum Sonntag.

Donnerstag: Zweite Unwetterlage mit Gefahrenpotential, Teil 2

Die Grafik zeigt das Gewitterrisiko in Deutschland am Donnerstag, den 18. August.
Aus heutiger Sicht ist da noch vieles möglich. Das Gewitterrisiko ist großzügig in ganz Deutschland verteilt.

Die Wetterentwicklung wird nicht sicherer. Voraussichtlich gibt’s im Süden und Westen in schwüler Luft verbreitet Schauer und Gewitter, die sich allmählich auch auf den Norden und Osten ausbreiten. Wo und wann genau wie stark die Gewitter oder Unwetter herunterkommen, ist ungewiss. Die Temperaturen werden jedenfalls nach unten tendieren und von 22 Grad in der gewittrigen und nassen Eifel bis zu 32 Grad in den erst noch freundlichen Regionen an Oder und Neiße reichen.

Freitag: Abkühlung auf 25 Grad

Die ganz große Hitze ist erst einmal vorbei ist. In der Osthälfte geht’s mit möglicherweise heftigen bis heftigsten Gewitter runter auf 26 Grad. Sonst bleibt es wechselhaft mit nur noch 17 bis 24 Grad.

Wochenende: Durchwachsen und windig mit beruhigender Aussicht

Die Grafik zeigt die Höchsttemperaturen am Samstag, den 20 August, in Deutschland.
Die glutrote Hitze ist ausgeräumt - die Temperaturen bewegen sich zwischen 10 und 25 Grad.

„Tendenziell durchwachsen und windig“ schätzt Alexander das kommende Wochenende ein. Aus Westen dürfte sich das Wetter nach und nach beruhigen und entspannen. Am Ende sind wir dann bei Höchsttemperaturen zwischen 19 und 25 Grad angelangt.

Temperaturvorhersage für 14 Tage

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