Saharastaub mischt mit

7-Tage-Wettertrend: Nach heißestem Tag wieder zurück ins April-Wetter

Welch ein Absturz auf den wärmsten Tag der Woche folgt: Von 34 Grad geht es von den hitzigen Temperaturen runter auf wesentlich mildere Temperaturhöhen. Hinzu kommen ab Donnerstag Regenschauer und Gewitter und der Freitag hat sogar richtig Unwetterpotenzial. Mit dabei sind dann Starkregen, Hagel, Sturmböen und sogar Saharastaub. Vom Hochsommer geht es also wieder zurück ins April-Wetter.

Den aktuellen Unwetter-Fahrplan finden Sie hier.

Mittwoch: Bester Tag der Woche

Temperaturhöchstwerte am Mittwoch, 18. Juni in Deutschland
Bis zu 34 Grad sind am Mittwoch drin: Es wird wohl der schönste Tag der Woche. © wetter.de

Der Mittwoch wird der heißeste und wohl auch schönste Tag der Woche. Neben längerem Sonnenschein sind aber auch einige Quellwolken dabei im die Laufe des Tages an den Alpen, im Bergland und im Nordwesten zu ein paar Schauern und Gewittern führen könnten. Ansonsten bleibt es jedoch trocken und vor allem im Osten und Südwesten gibt es eine ordentliche Packung Sonne dazu. Bei den Temperaturen kommen an der Küste bis zu 17 Grad zusammen, während 26 Grad in Berlin noch 26 Grad und am Ober- und Niederrhein sowie an der Mosel noch bis 32 Grad herrschen.

Donnerstag: Starkregen und Überflutungsgefahr

Niederschlagskarte für Donnerstag, 19. Mai in Deutschland
Ab Donnerstagmittag sind in der gesamten Westhälfte mit einem voraussichtlichen Schwerpunkt in NRW zum Teil intensive Gewitter mit Starkregen und Überflutungsgefahr sowie Hagel und Sturmböen zu erwarten. © wetter.de

Das sieht am Donnerstag bereits etwas anders aus. Während es in der Osthälfte weiter sonnig und trocken bleibt, regnet es in der Westhälfte irgendwann im Laufe des Tages – Gewitter mit eingeschlossen. Ab dem Mittag sind in der gesamten Westhälfte mit einem voraussichtlichen Schwerpunkt in NRW zum Teil intensive Gewitter mit Starkregen und Überflutungsgefahr sowie Hagel und Sturmböen zu erwarten. Es wird sehr wahrscheinlich nicht alle treffen. Aber dort, wo die Gewitter aufziehen sind durchaus Regenmengen bis 40 Liter pro Quadratmeter und mehr binnen kurzer Zeit denkbar.

Freitag: Unwettergefahr und Saharastaub

Gewitterrisiko am Freitag in Deutschland, 20. Mai
Das Gewitterrisiko ist am Freitag in der Südhälfte besonders groß. Die Unwetter bringen außerdem auch Starkregen und Sturmböen. © wetter.de

Etwas wärmer wird es am Freitag, allerdings sind auch noch Unwetter dabei, die mit Hagel, Sturmböen und Gewittern um die Ecke kommen. Unser wetter.de-Meteorologe, Björn Alexander erklärt: „Das Gros der Prognosen sieht von Westen nach Osten neuen, gewittrig durchsetzen Starkregen aufziehen. Ob sich dieser dann eher von NRW bis nach Sachsen und Brandenburg oder weiter nördlich ausbreitet, ist aber noch völlig offen. Einzig der Süden dürfte in schwüler Sommerluft lediglich örtliche Gewitter bekommen. Und das sorgt wiederum dafür, dass die Hitzemarke am Oberrhein abermals geknackt wird. Es könnte bei bis zu 34 Grad sogar der bisher heißeste Tag des Jahres 2022 werden.“

Mit dabei ist am Freitag auch Saharastaub, den ein kleines Tief bei Marokko aufgewirbelt und bis nach Deutschland führt. Dort könnte er die Hitze etwas abschwächen, allerdings wird er in den meisten Regionen Deutschland gleich mit dem Regen wieder runter gewaschen. Lange Schlangen an der Waschstraße sind dieses Mal also eher nicht zu erwarten.

Wochenende: Ungemütlich im Süden

Ähnlich wie noch am Freitag sind die Unsicherheiten auch am Wochenende weiterhin groß. Tendenziell wird es wahrscheinlich aber weniger warm. Das heißt für den Samstag Höchstwerte zwischen 16 Grad an der Nordsee und bis zu 25 Grad am Oberrhein. Dabei ist es meistens wechselhaft mit Sonne und Schauern sowie Blitz und Donner. Einzig der Westen ist schon auf der sonnigeren Seite.

Ähnlich sieht es am Sonntag aus. Die Mitte darf sich trotz ein Paar Wolken immer mal wieder über Sonnenschein freuen. Noch immer sehr regnerisch bleibt es im Süden, wo auch ein paar Gewitter dabei sein können. Ein paar Schauer sind auch im Norden noch dabei, allerdings lugt auch immer wieder die Sonne durch die Wolken. Die Temperaturen liegen etwas kühler als noch am Vortag zwischen 16 an der Küste und 26 Grad im Süden.

Montag: Wechselhaftes Wetter sehr wahrscheinlich

Etwas besser sieht es am Montag im Westen aus. Es wird trockener und immer mal wieder lässt sich auch die Sonne blicken. Wechselhaft ist das Wetter im Nordosten. Ein wenig Regen kommt immer mal wieder runter. Regenschauer und Gewitter gibt es allerdings auch weiterhin im Süden. Die Temperaturen bleiben auf dem Niveau des Vortages zwischen 18 und 25 Grad.

Dienstag: Vom Hochsommer in den April zurück

Weitere Schauer sind wohl auch am Dienstag möglich. Bisher sind sich die Wettermodelle allerdings noch nicht einig wo und wieviel tatsächlich runter kommt. „Die Wetterlage ist so unsicher, dass wir Wetterexperten eigentlich nur würfeln können“, befindet wetter.de-Meteorologe Paul Heger. Im Osten und Süden geht es wohl nochmal über die 20 Grad, aber ansonsten wird es schwer. „Während der Spätfrühling aktuell auf Hochsommer macht, geht er danach fast in eine gefühlte April-Laune über“, beschreibt Heger die Lage.

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(kfb)