7-Tage-Wettertrend: Kalte Zeiten mit viel Sonnenschein

Keine Zeit, sich an etwas zu gewöhnen

Nach dem kalten Sonntag startet auch die neue Woche mit niedrigen Temperaturen. Die Bibber-Zeit geht also schon wieder von vorne los. So richtig gewöhnen kann man sich gerade nicht an eine bleibende Jahreszeit. Bis zur Wochenmitte bleibt es auch so. Erst ab Donnerstag steigen die Temperaturen wieder mit Aussicht auf Wärme.

Wann es wo wie kalt, warm und wieder kalt wird, erläutert Ihnen unser Meteorologe Björn Alexander im Video. 

Das Wetter wechselt zurück auf Winter

Der Sonntag bringt uns einen Wetterwechsel. Vorerst vorbei sind die frühlingshaften Temperaturen vom Samstag. Das Wetter dreht auf Winter. Das liegt daran, dass wir im Einfluss des Hochdruckgebietes Keywan liegen, das seinen Kern im Nordatlantik hat, Kaltluft aus der Arktis anzapft und mit seiner Rechtsdrehung zu uns schickt. Das heißt: Wir bekommen nass-kaltes Schauerwetter mit Schnee, der teilweise bis in Flachland fällt. Die Temperaturen liegen Sonntag bei 3 bis 8 Grad. Dazu weht ein kräftiger Wind aus Nordost.

Am Montag fällt noch am Alpenrand Schnee, der auch liegen bleibt. Im Norden gibt es ein paar Schauer. Die Temperaturen bewegen sich zwischen -1 Grad am Alpenrand und 8 Grad am Rhein. Auf kräftigen Wind müssen sich der Nordosten und Süden einstellen. Verbreitet sind bis zu 10 Sonnenstunden drin und das, obwohl es der kälteste Tag der Woche wird. Die Luftmasse überwiegt die Kraft der Märzsonne.

Warum der Himmel gerade so wolkenlos ist.

22.03.2020, Sachsen-Anhalt, Schierke: Eine Frau steht auf dem Brocken und fotografiert die Harzberge im Licht der untergehenden Sonne. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Kalt, oft sonnig und Schnee in den Mittelgebirgen - der Winter macht noch nicht schlapp. © dpa, Matthias Bein, mb alf

Kalt bis zur Wochenmitte, dann peu a peu wärmer

Der Dienstag startet oft trocken und freundlich. Im Norden könnte es ein paar Schauer geben. Die Temperaturen verharren bei grenzenlosem Sonnenschein im einstelligen Bereich zwischen 2 und 9 Grad. Nachts gibt es flächendeckend Frost.

Am Mittwoch und Donnerstag ziehen die Temperaturen peu à peu etwas an und im Westen und Südwesten sind zumindest wieder mehr als 10 Grad drin. In der Nordhälfte sind einige Wolken unterwegs, trocken bleibt es dort aber auch. Und im Süden? Dort gibt die Sonne wieder alles.

Daran ändert sich nicht viel bis zum Wochenende, weder an der Wolken-Sonnenschein-Verteilung, noch am fehlenden Niederschlag. Einziger Unterschied: Ganz langsam geht es bis zum Samstag mit den Temperaturen aufwärts. Immerhin: Für die meisten gibt es wieder 10 (im Nordosten) bis 15 Grad (im Südwesten).

Und auf den Sonntag werfen wir ab morgen wieder einen Blick. Hier in der Animation schon mal angedeutet wohin die Reise - nicht nur für Bienen - geht.

Klar, Unsicherheiten bestehen

Ab dem ersten April-Wochenende gehen die Wettermodelle zwar noch zu sehr auseinander, um eine genaue Prognose zu liefern. Relativ sicher ist jedoch, dass es wärmer wird. Die Temperaturen bewegen sich in den zweistelligen Bereich. Wie steil der Bienenflug geht, ist also noch ungewiss.

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