Temperatursturz mit Wind, Regen und Schnee (!)

Kalendarischer Herbstanfang 2020: Der Herbst bläst den Sommer weg

Das letzte Zucken des Altweibersommers

Bald beginnt kalendarisch der Herbst. Am Dienstag um 15.31 Uhr steht die Sonne senkrecht über dem Äquator, Tag und Nacht sind gleich lang und damit ist der Sommer 2020 definitiv vorbei. Und auch unser Wetter möchte sich dem Herbstbeginn anschließen. Nachdem der Dienstag und der Mittwoch noch reichlich Altweibersommer im Gepäck haben, folgt anschließend die komplette Umstellung zu Tiefdruckwetter mit Wolken, Wind und Regen. Und weil sich am Wochenende nochmals kältere Luft untermischt, sinkt die Schneefallgrenze im Süden auf 1.200 bis 1.500 Meter. Wo es am meisten regnet und wo der Herbst zuerst zuschlägt, sehen Sie oben im Video.

Hoch Manfred wirkt wie ein Bollwerk gegen die Unwetter

Dienstag: Es sieht richtig schick aus

 Sonniges Herbstwetter 15.09.2020, Schwangau Bayern: Blauer Himmel und Sonnenschein bei überdurchschnittlichen Temperaturen an den Alpen im Ostallgäu mit Blick auf die Kirche St. Coloman., Schwangau Deutschland *** Sunny autumn weather 15 09 2020, Sc
Die sonnige Mischung aus Spät- und Altweibersommer bleibt uns zuerst noch erhalten. Doch spätestens am Donnerstag schlägt der Herbst zu. © imago images/Jan Eifert, Jan Eifert via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Nach frischen Nächten erwartet uns sehr viel Sonne und einzig im Süden sind ab dem Mittag örtliche Schauer und Gewitter unterwegs. Dazu erreichen die Temperaturen oft spätsommerliche 21 bis 28 Grad. Bei den Nordlichtern ist es mit 17 bis 20 Grad im Seewind frischer.

Mittwoch: Schauer und Gewitter werden häufiger - Örtlich mit Unwettergefahr

Der erste Tag im kalendarischen Herbst hat nochmals angenehme 20 bis 26 Grad im Programm. Gar nicht so übel also. Und auch beim Wetter bleiben der Norden und der Osten noch lange schön. Ansonsten wird es aber schon wechselhafter mit mehr Wolken und häufigeren Schauern sowie Blitz und Donner. Besonders im Süden und Südosten können die Gewitter auch kräftig ausfallen. Unwetter sind ebenfalls nicht ganz auszuschließen.

Donnerstag: Mehr Wolken und Regen

Kinder bei Regenwetter auf dem Weg zur Schule.
Nach der Wochenmitte will es der Herbst wirklich mal wissen: Es geht abwärts und wird immer nasser. © imago images / Frank Sorge, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Der Herbst schlägt langsam durch: Es geht durchwachsen mit Regengüssen und lokalen Gewittern sowie freundlichen Phasen weiter. Außerdem weht der Wind teils kräftig und sorgt dafür, dass sich die maximal 17 bis 25 Grad nochmals herbstlicher anfühlen.

Freitag und am Wochenende: Herbst in Deutschland, Winter in den Alpen

 Wintereinbruch in den bayerischen Alpen
Der Wetterwechsel bringt im Bereich der Alpen oberhalb von 1.200 bis 1.500 Meter teils kräftige Schneefälle mit. © imago images/Jan Eifert, Jan Eifert via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Neben zum Teil dicken Regenwolken ist ein mitunter lebhafter Wind dabei und bringt eher ungemütliches Wetter mit entsprechenden Temperaturen: Freitag bei 10 bis 18 und am Wochenende bei höchstens noch 8 bis 16 Grad mit der Chance auf Schnee auf den Schwarzwaldgipfeln und teilweise kräftigem Schneefall in den Alpen oberhalb von circa 1.500 Metern. Abgerundet wird das herbstliche Bild vom zum Teil lebhaften Wind. Und noch der Hinweis für Reisewillige in die höheren Lagen der Alpen: Winterausrüstung nicht vergessen. Auf den Straßen wird es glatt.

Letzte Tage im September 2020: Erst Tief, dann Hoch

Zu Beginn der kommenden Woche bleibt es beim nassen und eher kühlen Tiefdruckwetter. Erst auf den letzten Metern scheint sich im September 2020 ein neues Hoch etablieren zu wollen. Zumindest gibt es für den Monatswechsel erste Andeutungen, die auf einen goldenen Start in den Oktober hindeuten.

Wetterlage: Es kühlt in der kommenden Woche ab

Die Wetterlage stellt sich schon bald nachhaltig um. Zwar hält Altweiber- und Spätsommerhoch „Manfred“ noch etwas durch. Grundsätzlich sind seine Tage aber gezählt. Denn spätestens ab der Wochenmitte folgt die nachhaltige Umstellung der Großwetterlage. Die Tiefs übernehmen die Wetterregie und bringen neben Wolken, Wind und Regen auch kältere Luft mit, so dass die Schneefallgrenze Richtung Schwarzwald und Alpen auf 1200 bis 1500 Meter sinkt.

Noch mehr Wetter

Wetter und Klima in der Mediathek

Mega-Hitze und große Trockenheit - und viele fragen sich: Wird Deutschland bald zum Wüstenstaat? Wie viele Dürre-Sommer hintereinander können wir eigentlich noch verkraften? Hier geht es zur DOKU - Wüstenstaat Deutschland?

Der Trick bei wechselhaftem Wetter: Nutzen Sie die neuesten Prognosen immer und überall

Bei wechselhaftem Wetter sollten Sie stets die neuesten Prognosen zu Rate ziehen. Laden Sie dafür die wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte herunter.