Das war ja auch nicht mehr normal

7-Tage-Wettertrend: Frost statt Frühlingswärme

Zurück zur Wetter-Durchschnittlichkeit

Nach dem Februar-Frühling fegt eine Kaltfront am Ende der Woche die außergewöhnliche Wärme weg. Das milde, sonnige Wetter war für viele Menschen sicher sehr angenehm, aber es ist auch beunruhigend. 6 Tage in Folge über 20 Grad im Winter – das gab es noch nie und ist ein weiteres Zeichen des Klimawandels. Wenn der Regen durch ist, kommt der Frost. Und ein bisschen mehr Normalität ins Wettergeschehen zurück.

Samstag: Kaltstart ins Wochenende

Wir starten mit -2 bis +3 recht frisch in den Tag, an Ober- und Hochrhein gibt’s schon mildere 3 bis 6 Grad. Anfangs lungern noch dickere Restwolken an den Alpen, sonst ist es im Süden und Westen recht sonnig. Im Norden und Osten gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken, dabei ist es im Osten am wenigsten sonnig. Die Temperaturen liegen zwischen 7 und 13, im Erzgebirge um 5 Grad.

Sonntag: Frost und Bodenfrost bleiben Thema

Nach einer kalten Nacht mit Frost in der Südhälfte und zumindest Bodenfrost in vielen weiteren Regionen gibt es im Süden viel Sonnenschein. In der Nordhälfte sind mehr Wolken unterwegs, aber auch hier bleibt es trocken. 7 Grad gibt‘s an der See, 13 Grad am Oberrhein und alle Abstufungen dazwischen.

Montag und Dienstag: Nachtfrost und bis 17 Grad zum Frühlingsanfang

Zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März ziehen die Temperaturen an. Bei reichlich Sonnenschein gibt’s in der Mitte und im Süden 12 bis 17 Grad, wobei die höchsten Werte wie so oft am Oberrhein zu finden sind. Im Norden mit mehr Wolken bleiben die Temperaturen bei 7 bis 10 Grad hängen. Nachts herrscht verbreitet leichter Frost.

Ab Mittwoch: Rückkehr des Winters nicht ausgeschlossen

Der Frühling legt wohl erst mal eine Pause ein. Zu hoffen bleibt, dass es ab Mitte der Woche unbeständiger wird. Wasser fehlt! Das ECMWF-Modell berechnet allerdings eine weitere Trockenphase.

Ob sich danach sogar der Winter (zumindest im Bergland) ab dem übernächsten Wochenende noch einmal zurückmeldet, ist nicht ausgeschlossen, aber auch noch nicht fix.

So lange halten sich die frühlingshaften Temperaturen

Die Wetterlage: Nach dem Hoch ist vor dem Hoch

Hoch ILONKA ist nun nicht mehr für das Wetter in Deutschland zuständig. Zwischen einem Tiefdruckkomplex mit Tief DIETER und Tief ERICK über Nordskandinavien und Russland sowie Hoch JAQUELINE mit Zentrum über dem Ärmelkanal kommt mit einer nördlichen Strömung sehr viel kältere Luft als in den Tagen zuvor ins Land. Wenn die Kaltfront durch ist, breitet sich mit JAQUELINE sehr schnell auch in Deutschland wieder neuer Hochdruck aus.

Noch mehr Wetter

Wetter und Klima in der Mediathek

Mega-Hitze und große Trockenheit - und viele fragen sich: Wird Deutschland bald zum Wüstenstaat? Wie viele Dürre-Sommer hintereinander können wir eigentlich noch verkraften? Hier geht es zur DOKU - Wüstenstaat Deutschland?

Der Trick bei wechselhaftem Wetter: Nutzen Sie die neuesten Prognosen immer und überall

Bei wechselhaftem Wetter sollten Sie stets die neuesten Prognosen zu Rate ziehen. Laden Sie dafür die wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte herunter.