Am Wochenende eine Spur wärmer

7-Tage-Wettertrend: Bibbern statt schwitzen in der ersten August-Woche

Wie wird das Wetter in den kommenden 7 Tagen?

Der Juli 2021 war zwar warm, aber er fühlte sich wegen all dem Regen nicht nach Sommer an. Nun ist August und es besteht noch Hoffnung auf etwas Sommer. Nur leider wird die erste Augustwoche uns nicht sonderlich erfreuen mit Schwimmbadwetter. Vor dem Wochenende wird es nix mit 25 Grad, dafür gibt es immer wieder Schauer und auch Gewitter.

Hier geht es zum aktuellen Wetterbericht

Regenradar: Hier wird es nass, dort bleibt es trocken

Das derzeitige August-Wetter passt nicht zur Jahreszeit

RTL-Meteorologe Carlo Pfaff erklärt die Wetterlage und macht uns ein bisschen Hoffnung: “Die Luft ist gerade 5 bis 10 Grad kühler als das, was wir normalerweise jetzt in den Hundstagen erwarten dürften. Das derzeitige feuchtkühle August-Wetter passt natürlich nicht zur Jahreszeit. Doch rein rechnerisch und im Landesmittel betrachtet, ist der Sommer 2021 jetzt noch nicht ganz so schlimm, da kann ein halbwegs normaler August noch einiges zum Guten korrigieren.“

Kommt der Bade-Sommer noch in Fahrt? Der 30-Grad-Sommer hat noch Chancen

Dienstag: Viele Schauer im Westen und in der Mitte

Sonnenscheindauer am Dienstag
Die Sonnenscheindauer am Dienstag: Der Norden liegt klar vorn.

Im Norden gibt es jetzt eine längere Regenpause und bei Temperaturen von weniger als 20 Grad viel frischen Sonnenschein. Vor allem über der breiten Mitte sind dagegen häufig Schauer und einzelne Gewitter unterwegs. Im Süden überwiegt zwar die Sonne, Gewitter entwickeln sich voraussichtlich im Tagesverlauf trotzdem. 23 Grad sind die Top-Temperatur im Osten. Sonst rangieren die Werte irgendwo zwischen 17 und 22 Grad.

Gewitter-Risiko am Dienstag: in der Südhälfte kann es blitzen und donnern

Das Gewitterrisiko ist mal wieder am Alpenrand am höchsten.
Am Dienstag können in der gesamten Südhälfte Deutschlands wieder Gewitter runterkommen. © wetter.de

Mittwoch: Im Norden am schönsten - auch heftige Schauer

Es ändert sich nicht viel. Der Norden bleibt trocken und bekommt viel Sonne ab, im Süden besteht das übliche Gewitter-Risiko. In der Mitte sind es eher Schauer, die den Sonne-Wolken-Mix noch würzen. Im Hotspot Osten geht’s immerhin rauf auf 24 Grad, in den meisten Regionen reicht es dagegen wieder nur für 18 bis 22 Grad.

„Das hat natürlich mit Hochsommer überhaupt nichts zu tun. Die Schauer können auch mal als heftige lokale Regengüsse runterkommen, aber Unwetterwarnungen müssen wir eher nicht aussprechen,“ erklärt Pfaff.

Donnerstag und Freitag: Durchwachsen mit Gewittern, wieder 25 Grad

Anstatt dass sich der Sonnenschein vom Norden her auf ganz Deutschland ausbreitet, wird es jetzt auch im Norden wechselhafter. Sonne, Wolken, Schauer und einzelne Gewitter machen die Zeit zwar abwechslungsreich, aber Outdoor- und andere Ferien-Aktivitäten nicht gut planbar. Wo genau wann wie viel Regen fällt oder es blitzt und donnert, ist aus heutiger Sicht noch nicht zu sagen.

Genauso wenig sind die längeren trockenen Phasen, die es geben wird, nicht genau vorherzusagen. Besser geht das mit den Temperaturen, die etwas ansteigen und auf Werte zwischen 18 in der Eifel und 25 Grad im Osten kommen.

Die Temperaturen am Freitag: Fast sommerlich

Höchstwerte für Freitag
Am Freitag gehen die Werte annähernd auf Sommerwerte hoch.

Das nächste Wochenende: Wärmer, aber auch schon wieder neue Schauer

Eine richtige Wende ist das noch nicht, aber ein Hoffnungsschimmer für Wärmeliebhaberinnen und -liebhaber. Im Süden wird’s sonnig und trocken und auch im Norden überschatten nur wenige Schauer die ansteigenden Temperaturen.

In den kühlen westlichen Mittelgebirgen werden 22 Grad erreicht, im Osten geht’s rauf auf sage und schreibe 27. Das hatten wir lange nicht.

Allerdings bringt der Sonntag möglicherweise schon wieder eine Rolle rückwärts. Denn im Westen kommen neue Schauer und Gewitter auf. Nimmt das denn gar kein Ende?

Wer erinnert sich? 2011 war der Sommer noch mieser

Noch ein aufmunternder Nachtrag von Carlo Pfaff: „Der letzte richtig ungemütliche Sommer ist übrigens noch gar nicht so lange her, nämlich genau 10 Jahre. Damals fiel vor allem der Juli komplett aus: er war im Schnitt knapp 1 Grad zu kühl, es gab 25 Prozent weniger Sonne als normal und es fiel 75 Prozent mehr Regen als normal. Der gesamte Sommer 2011 (Juni bis August) stand dann insgesamt mit 10 Prozent weniger Sonne und 37 Prozent mehr Regen als normal zu Buche. Und er war im Vergleich zum Klimamittel 1960 bis 1990 nur um ein halbes Grad zu warm. Da muss der August schon ziemlich miserabel ausfallen, dass wir das noch unterbieten.“

Eigentlich müsste es jetzt heiß sein, denn die Hundstage sind da

Der Begriff Hundstage kommt vom Sternbild
Die Hundstage haben eigentlich nichts mit den lebendigen Vierbeinern gemein, sondern mit einem Sternbild © picture-alliance / dpa, Andreas Lander

Ursprünglich – das heißt in diesem Fall zu Zeiten der griechischen Antike – war damit der Aufgang des Sternbildes „Großer Hund“ (Sirius) gegen Ende Juli gemeint. Im Laufe der Jahrtausende hat sich dieser Aufgang dann zwar um etwa 4 Wochen nach hinten verschoben. Der Begriff „Hundstage“ hat sich aber für den Zeitraum vom 23. Juli bis zum 23. August gehalten. Meteorologisch gesehen bringt diese Zeit oft den Höhepunkt des Hochsommers.

Hier weiterlesen: Alle Infos über die Hundstage

Temperaturvorhersage für die nächsten 14 Tage

Noch mehr Wetter

Der Trick bei wechselhaftem Wetter: Nutzen Sie die neuesten Prognosen immer und überall

Bei wechselhaftem Wetter sollten Sie stets die neuesten Prognosen zu Rate ziehen. Laden Sie dafür die wetter.de-App für Apple- und Android-Geräteherunter. Ob mit Wetter-News oder Regenradar, wir halten Sie immer auf dem Laufenden.

(osc)