7-Tage-Wettertrend: Die Schneefallgrenze sinkt

Kälte macht Schnee wahrscheinlicher

Nach ein paar ruhigen Tagen kommt wieder Schwung in die Prognosen: Regionale Glätte an Nikolaus und viel Wind mit milderen Temperaturen am 2. Adventswochenende. In der nächsten Woche wird es dann spannend. Es wird kälter, die Schneefallgrenze sinkt und Tiefs schleppen viel Feuchte an.

Freitag: Nikolaus mit Glättewarnung

In Bayern und Baden-Württemberg gibt es nochmals ruhiges und außerhalb vereinzelter Nebelfelder noch recht sonniges Wetter. Im Westen und Norden fällt Regen, der sich im Tagesverlauf bis auf eine Linie Saarland-Erzgebirge ausbreitet. In den Mittelgebirgen besteht bei einsetzendem Regen Gefahr von Glatteis (Regen fällt auf den noch gefrorenen Boden).

Die Höchstwerte liegen nördlich der Mittelgebirge sowie auf den höheren Lagen im Süden bei 7 bis 11 Grad, sonst nur bei 0 bis 5 Grad. Der Südwestwind frischt kräftig auf, an der Nordsee sowie auf den Gipfeln der Mittelgebirge sind Sturmböen dabei.

2. Adventswochenende: Sturm statt Schnee

29.11.2019, Mecklenburg-Vorpommern, Rostock: Ein Kite-Surfer nutzt den stürmischen Wind über der aufgewühlten Ostsee in Warnemünde für seinen Sport. Die Sturmböen erreichen Stärken von 8-9. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk ++
Wellen statt Weihnachtsmarkt: Für hartgesottene Kite-Surfer perfektes Wetter © dpa, Bernd Wüstneck, bwu htf

Der Samstag wird windig und es fällt immer wieder Regen. Etwas Sonne zeigt sich zwischendurch am ehesten an der See sowie an den Alpen. Die Höchstwerte liegen bei 4 bis 9 Grad und die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1.200 Meter Höhe.

Am Sonntag bleibt es in Alpennähe längere Zeit trocken, sonst gibt es viele Wolken und es fällt häufig Regen. Überall wird es windig bei höchstens 4 bis 10 Grad.

Neue Woche: Wolken und Niederschläge

Winterwald auf dem Fichtelberg, Deutschland, Sachsen, Erzgebirge | winter forest on Fichtelberg mountain, Germany, Saxony, Erz Mountains | Verwendung weltweit
So geht Winter auf dem Fichtelberg. © picture alliance / blickwinkel/G, G. Rentsch

Am Montag erreicht der Wind die höchsten Böen auch im Flachland, die Böen sollten aber durchweg unter 100 km/h bleiben, auf den Bergen können es bis etwa 130 km/h werden. Hinter diesem Starkwindfeld fließt dann kältere Polarluft nach Deutschland und lässt die Schneefallgrenze in einem ersten Schritt bis etwa 700 Meter sinken, in der Nacht auf Dienstag dann unter 300 Meter. 

RTL-​Meteorologe Björn Alexander erklärt, „Nächste Woche breitet sich wieder kältere Luft bei uns aus. Im Flachland wird es teilweise nasskalt und im Bergland zunehmend winterlich.“

Danach bleibt es tendenziell bei einer stürmischen Westlage - mal mild, mal etwas kälter weht es uns um die Ohren. Im Bergland gibt es Schneechancen, im Flachland eher nein. Das gilt bis etwa Mitte Dezember, 

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