7-Tage-Wettertrend: Die historische Chance auf Winter

Schnee runter bis ins Flachland

Steht uns ein historischer Winter bevor? Wohl eher nicht, aber es ist vermutlich die winterlichste Lage des Winters 2019/2020! Und somit die historische Chance auf Winter in diesem bisher so unwinterlichen Winter! Und selbst im Flachland sind die Chancen auf Schnee sehr groß und die Gefahren vor Schneeglätte und Schneeverwehungen steigen an.

Im Video oben sehen Sie, wo es wann besonders heftig wird.

In den Bergen wird's sehr, sehr winterlich, im Flachland kurz weiß

Ein Auto fährt am 28.12.2017 bei Ilgen (Bayern) auf schneebedeckter Straße an einem Verkehrsschild vorbei, das vor Schneeglätte warnt. Foto: Stefan Puchner/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Jetzt werden die Straßen wieder glatt durch Schnee und überfrierender Nässe. © dpa, Stefan Puchner, puc exa

Am Mittwoch und Donnerstag gibt der Winter sein heftigstes Gastspiel in Deutschland. Nicht nur in den Mittelgebirgen drohen Schnee, Glätte und Schneeverwehungen wegen des sehr lebhaften Windes – das sind Verhältnisse, die in diesem milden Winter selten waren. Im Flachland wird es zum Teil nasskalt mit Schneeregen oder Graupel. Aber auch hier kann es kurzzeitig weiß werden.

Es kühlt deutlich ab mit Höchstwerten zwischen 0 bis 6 Grad. Im Bergland gibt es in Höhen über 600 Meter auch leichten Dauerfrost. Nachts droht auch im Flachland Frost oder Bodenfrost sowie Glättegefahr durch gefrierende Nässe!

Schnee auf den Bergen auch zum Frühlingsanfang, davor ganz kurz milder

Am Freitagmorgen könnte es vielerorts richtig winterlich aussehen. Die Schneeschauer aus der Nacht klingen vormittags rasch ab. Dann wird es bei etwas Sonne meist trocken. Erst zum Abend ziehen im Westen neue Regen- und Schneewolken auf. Höchstwerte zwischen 1 Grad im Erzgebirge und 8 Grad am Oberrhein.

In der Nordwesthälfte frischt der Südwestwind am Samstag erneut stark bis stürmisch auf und es fällt zeitweise Regen bei milden 7 bis 15 Grad. Nachmittags wird es aus Westen dann wieder wechselhafter und kühler, die Schneefallgrenze sinkt wieder bis gegen 500 Meter.

Am Sonntag, zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März, gibt es erst eine erneute Abkühlung. Die 2 bis 9 Grad mit Schnee auf den Bergen oberhalb von rund 300 Metern sind durchaus normal. Wir sind eben nur nichts mehr gewöhnt. Es könnte aber sein, dass wir uns wieder dran gewöhnen müssen. Denn der Beginn einer längeren kalten bis spätwinterlichen Phase zeichnet sich in manchen Wettermodellen ab. Der Frühling tritt wohl doch nochmal auf die Bremse.

Ob der Winter sich im März noch einmal zeigt, das erfahren Sie in unserem 30-Tage-Trend.

Der Trick bei wechselhaftem Wetter: Nutzen Sie die neuesten Prognosen

Bei wechselhaftem Wetter sollten Sie stets die neuesten Prognosen zu Rate ziehen. Laden Sie dafür die wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte herunter.