7-Tage-Wettertrend: Die Gewitter beenden die Hitzewelle nur langsam

Gewittrige Zeit steht an

Das Wetter bleibt bis Freitag noch sehr unangenehm mit sehr heißen Werten, tropischen Nächten und großer Schwüle. Dazu drohen immer mehr Unwetter! Zum Wochenende und darüber hinaus gehen die Temperaturen zwar etwas zurück, die große Hitze ist vorbei, So sieht es auch unser RTL-Meteorologe Carlo Pfaff: „ Eine solche Hitzewelle wie jetzt wird es dieses Jahr wohl nicht mehr geben.“  Es bleibt aber insgesamt bis weit in die neue Woche sommerlich warm mit einigen Schauern und Gewittern. Benötigter flächendeckender Regen ist nicht in Sicht.

Mittwoch: Lokale Kracher und große Hitze

Für viele von uns wird es richtig anstrengend. Denn das Temperaturniveau bleibt hochsommerlich und die Schwüle legt nochmals zu. Die heißesten Temperaturen gibt es weiterhin am Rhein und seinen Nebenflüssen. Spürbar frischer bleibt es nach wie vor an der Küste im Seewind sowie im höheren Bergland. Die Spanne liegt am Mittwoch bei 25 bis 35 Grad. Dabei dominiert die Sonne und nur gelegentlich brodeln sich mal ein paar Hitzegewitter zusammen. Das gilt vor allem über den Bergen im Westen und Südwesten. Dort, wo es kracht, sind auch heftige Gewitter mit lokalen Unwettern nicht auszuschließen. Leider bleiben die Nächte hierbei häufig schlaffeindlich mit tropischen Temperaturen nicht unter 20 Grad.

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Donnerstag: Die Unwetter organisieren sich mehr

Waren es zuvor eher die punktuellen Gewitterherde, so dürfte sich das ab Donnerstag ändern. Gewittertief „Heike“ rückt von Westen näher und damit werden die gewittrigen Regengüsse heftiger und häufiger. Teilweise mit hoher Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Gerade vor den Gewittern ist es außerdem sehr schwül bei 25 bis 35 Grad.

Heiß, Heißer, August
Hui, das sind mal Temperaturen in dieser Wetterwoche. Allerdings dürften auch nicht wenige unter uns unter der Hitze leiden. Erst am Wochenende entspannt sich die Hitze-Lage allmählich. © imago images/Panthermedia, Smith via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Freitag und am Wochenende: Teils schwere Gewitter und langsam kühler

Der Trend zum Ende der Hitze ist da. Jedoch sind vorher nach wie vor kräftige Gewitter drin. Am Freitag tendenziell in der Südwesthälfte. Am Samstag eher Richtung Norden. Und auch der Sonntag verläuft mitunter gewittrig. 

Die Temperaturen bewegen sich eher in normalen Bereichen zwischen 23 und 33 Grad am Freitag und 21 bis 31 Grad am Samstag. Der Sonntag hat 24 Grad an der Ostsee und bis zu 30 Grad am Oberrhein im Programm. Ab Montag entspannt sich die Lage dann immer weiter. Und auch die Temperaturen sind dann im normalen Sommerbereich zwischen 24 Grad im Norden und 30 Grad im Süden. Dazu bleibt es bis zur Wochenmitte leicht wechselhaft mit ein paar Schauern zwischendurch. 

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Wetterlage: Heike bringt gewältige Unruhe in den Hochsommer

Die Karte des Helmholtz-Instituts zeigt wie es mit der Wasserverfügbarkeit in etwa 25 cm aussieht.
Die Karte des Helmholtz-Instituts zeigt wie es mit der Wasserverfügbarkeit in etwa 25 cm aussieht. © ufc,, RTL Interactive

Nach derzeitigem Stand dauert die Hitzewelle vielerorts bis einschließlich Freitag. Erst kommt es nur vereinzelt zu Hitzegewittern. Die Waldbrandgefahr wird zunehmend verbreiteter hoch bis sehr hoch (im Osten ist sie gebietsweise schon sehr hoch), im Süden bleibt sie noch geringer.

Erst die zunehmende Gewittertätigkeit dürfte die Gefahr allgemein verringern. Verantwortlich für die ansteigende Unwettergefahr am Freitag und Samstag ist Tief „Heike“, das von Frankreich her allmählich näher kommt.

Die Lage ist ernst: Waldbrandgefahr hoch – es gibt schon erste Feuer

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