Voll krasser Wetterwechsel

Kalendarischer Herbstanfang bringt uns Wolken, Regen, Wind und Schnee

Aus dem Altweibersommer in den Vollherbst

In der neuen Wetterwoche beginnt kalendarisch der Herbst. Am Dienstag steht die Sonne senkrecht über dem Äquator, Tag und Nacht sind gleich lang und damit ist der Sommer 2020 definitiv vorbei. Und das sieht auch unser Wetter so. Bis einschließlich Dienstag dominiert der Altweibersommer mit viel Sonne, am Mittwoch werden Schauer und Gewitter häufiger und dann gibt es deutschlandweit sogar mal wieder nennenswerten Regen. Und weil sich am Wochenende nochmals kältere Luft untermischt, sinkt die Schneefallgrenze im Süden auf 1200 bis 1500 Meter.

Hoch Manfred wirkt wie ein Bollwerk gegen die Unwetter

Montag und Dienstag: Es sieht richtig schick aus

 Hirsch, Brunftzeit, Hirschbrunft, Waldland, Forsthaus Hohenroth Sommer im Siegerland am 18.09.2020 in Netphen-Brauersdorf/Deutschland. *** Deer, rutting season, stag rut, woodland, foresters lodge Hohenroth Summer in Siegerland on 18 09 2020 in Netp
Während wir am Montag und Dienstag einen Nachschlag vom Altweibersommer bekommen, ist beim heimischen Rotwild die Brunft in vollem Gange. © imago images/Rene Traut, Rene Traut via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Nach frischen Nächten erwartet uns sehr viel Sonne und einzig im Süden sind ab dem Mittag örtliche Schauer und Gewitter unterwegs. Dazu erreichen die Temperaturen oft spätsommerliche 21 bis 28 Grad. Bei den Nordlichtern ist es mit 17 bis 20 Grad im Seewind frischer.

Mittwoch: Schauer und Gewitter werden häufiger

Der erste Tag im kalendarischen Herbst hat nochmals angenehme 20 bis 28 Grad im Programm. Gar nicht so übel also. Und auch beim Wetter bleiben der Norden und der Osten noch lange schön. Ansonsten wird es aber schon wechselhafter mit mehr Wolken und häufigeren Schauern sowie Blitz und Donner.

Donnerstag: Mehr Wolken und Regen

ARCHIV - Eine Frau sitzt am 19.08.2015 bei verregnetem Wetter unter einem Regenschirm am Ammersee in Herrsching (Bayern). Foto: Matthias Balk/dpa (zu dpa
Ab der Wochenmitte will es der Herbst wirklich mal wissen: Es geht abwärts und wird immer nasser. © dpa, Matthias Balk

Es geht durchwachsen mit Regengüssen und lokalen Gewittern weiter. Außerdem weht der Wind teils kräftig und sorgt dafür, dass sich die maximal 16 bis 24 Grad nochmals herbstlicher anfühlen.

Freitag und am Wochenende: Es herbstelt ordentlich weiter

Herbstanfang bringt uns Wolken, Regen, Wind und Schnee
Wolken, Regen, Wind und ein bisschen Schnee - wie hier am Schliersee im Oktober 2012 - lösen den Altweibersommer ab. © dpa, Tobias Hase

Neben zum Teil dicken Regenwolken ist ein mitunter lebhafter Wind dabei und sorgt für eher ungemütliches Wetter mit entsprechenden Temperaturen: Freitag bei 12 bis 18 und am Wochenende bei höchstens noch 10 bis 16 Grad mit der Chance auf Schnee auf den Schwarzwaldgipfeln und teilweise kräftigem Schneefall in den Alpen oberhalb von circa 1500 Metern.

Wetterlage: Es kühlt in der kommenden Woche ab

Die Wetterlage stellt sich schon bald nachhaltig um. Zwar hält Altweiber- und Spätsommerhoch „Manfred“ noch etwas durch. Grundsätzlich sind seine Tage aber gezählt. Denn spätestens ab der Wochenmitte folgt die nachhaltige Umstellung der Großwetterlage. Die Tiefs übernehmen die Wetterregie und bringen neben Wolken, Wind und Regen auch kältere Luft mit, so dass die Schneefallgrenze Richtung Schwarzwald und Alpen auf 1200 bis 1500 Meter sinkt. Kurzum: Der Herbst kommt und bleibt. Zumal auch anschließend kein stabiles Hoch in Sicht ist. 

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