Glühweinwetter: Der Fahrplan in den Winter

7-Tage-Wettertrend: Am Wochenende bringt Ostwind die Kälte, dann folgt der Schnee

Dem Ostwind folgt der Frühwinter

In diesem Jahr ist das Wetter ja wirklich pünktlich. Ob Eisheilige, Schafskälte oder Herbstbeginn, stets präsentierte sich das Wetter genau so, wie es die Zeit verlangte. Und nun wird es pünktlich zum meteorologischen Winteranfang richtig kalt und es kommt der erste flächendeckende Schnee. Schade, dass die Weihnachtsmärkte nicht offen sind – es gibt definitiv Glühweinwetter.

Mehr zur Umstellung der Wetterlage am Adventswochenende sehen Sie oben im Video.

Der Schnee kommt - so viel ist sicher

Die Schneehöhen in der nächsten Woche
Die Schneehöhen in der nächsten Woche

Der kalte Ostwind sorgt am ersten Adventswochenende schon mal für frühwinterliche Gefühle. Und es kommt noch mehr Winter: Denn der Start in den Dezember bringt auch den Schnee dazu. Unser Chef-Meteorologe Christian Häckl erklärt: „Für Dienstag zeigen die Modelle recht übereinstimmend eine schwache Front von der Nordsee kommend, die für die ersten Flocken im Flachland sorgen soll. Der Rest der Woche sollte dann leicht frühwinterlich bleiben“.

Wochenende: Jetzt wird's kalt in den Nächten

Für Winterfreunde gibt es jetzt tatsächlich mal eine frühwinterliche Lage – am Wochenende zunächst mit einem zunehmend kühlen Ostwind. Dann gesellen sich deutschlandweit Nachtfröste mit dazu.

Nach einem zunehmend kalten Samstag geht es am Sonntag nochmal eine Spur runter mit den Temperaturen. Nachmittags und abends fällt ganz im Osten etwas Regen - an Oder und Neiße sowie im Stau des Erzgebirges sind sogar einzelne Flocken möglich. Dazu gibt’s nur noch Höchstwerte zwischen minus 1 und plus 6 Grad. Die besten Chancen auf sonnige Auflockerungen bestehen im Westen sowie im Süden. Hier wird es vor allem auf den Bergen auch strahlend schön.

Die Schneeverteilung auch im Video schauen

Montag: Frostiger Wochenstart - Am Auto muss gekratzt werden

Auch die Nacht zum Montag bringt uns oft Frost oder Bodenfrost und die Gefahr von glatten Straßen. Am Montag tagsüber ist es ruhig und teils neblig grau, teils sonnig blau bei Temperaturen knapp über 0 Grad, nur an der Küste wird’s mit 5 bis 8 Grad noch einigermaßen mild.

Ohne Kratzen am Auto wird es zum Wochenstart nicht gehen. 10 Minuten früher aufzustehen, ist sicher keine verkehrte Idee.

Dienstag: Verbreitet Schnee mit Potenzial für Chaos

Und dann kommt der Dienstag mit einem schmalen Regenband, das von der Nordsee aufzieht und weiter im Landesinneren für die ersten Schneeflocken der Wintersaison sorgen soll. Die könnten auf den Bergen und südlich der Mittelgebirge sogar liegen bleiben. Oberhalb von 400 bis 500 Metern wird es schneien und der Schnee wird wegen der niedrigen Temperaturen der letzten Tage auf den ausgekühlten Flächen auch liegen bleiben. Denn es ist kalt – tagsüber von Nordwest nach Südost: 6 bis 1 Grad.

Für Glätte und schwierige Straßenverhältnisse ist damit gesorgt. Es wird definitiv Behinderungen geben und beim ersten Schnee des Winters herrscht ja immer schnell Chaos. Lieber morgens etwas mehr Zeit einplanen.

Es bleibt frisch

Mittwoch: Schneefront löst sich auf

Es bleibt weiter kalt und in den Nächten frostig. Der Niederschlag wird weniger und kommt wohl jetzt wieder meistens als Regen runter. Je nach Höhenlage kann aber doch die ein oder andere Schneeflocke dabei sein. Für eine dicke Schneedecke wird es nicht reichen. Bis Nikolaus sieht es nicht nach einem deftigen Wintereinbruch aus. Das Wetter ist einfach der Jahreszeit entsprechend.

Donnerstag und Freitag: Es bleibt kalt und winterlich

Die Tendenz ist ungebrochen winterlich: Ob Nord, ob West, es wird nicht wärmer in den ersten Dezembertagen bis Nikolaus. Eher im Gegenteil. Für München sehen wir Höchstwerte von 0 Grad und Niederschlag, da wird die Landeshauptstadt weiß.

Richtung Nikolaus kommen auch immer wieder Niederschläge ins Spiel, die zum Beispiel in Dresden bei 2 bis -3 Grad eine gefährliche Melange darstellen werden. Auf den Straßen dürfte es glatt werden, für Radfahrer eine schlechte Zeit. Ungemütlich. Naja, dann müssen wir eben zuhause den Glühwein zu uns nehmen, wenn die Weihnachtsmärkte schon geschlossen bleiben.

Wetterlage: Langeweile geht zu Ende, der erste Schnee ist in Sicht

Hoch „Valentin” heißt das aktuelle Hoch. Es beschert uns zwei Seiten des Herbstwetters. Einerseits die goldene Variante, die es gerade auf den Bergen im Süden zu bewundern gibt. Andererseits die zum Teil dauergrauen Regionen, in denen sich die Temperaturen kaum über 0 Grad bewegen. Ein Nebel-Lotto, das sich nicht immer leicht vorhersagen lässt. Am Wochenende stellt sich die Wetterlage um, so dass uns kalte Luft aus Osten erreicht. Und in der neuen Woche drohen uns die ersten Schneefälle bis in tiefe Lagen.

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