7-Tage-Wetterprognose vom 18.11.2018: Die Kälte kriecht uns jetzt richtig in die Knochen

Mildere Luft kann sich nicht durchsetzen
Mildere Luft kann sich nicht durchsetzen Der Strömungsfilm für Europa 00:37

Der erste Schnee ist unterwegs - wenn auch nicht viel

Wir merken es ja schon: Die Temperaturen sind in den Keller gegangen, es wird zunehmend windig und der Wind kommt schneidig aus Osten. Das ist echtes Winterfeeling. Das kräftige Hoch, das uns das meist sonnige Wochenende bescherte, ist nach Skandinavien gezogen und macht nun den Weg frei für feuchtkalte Polarluft, die mit einer kräftigen Nordostströmung zu uns kommt. Im höheren Bergland wird es winterlich - Schnee inklusive.  

Nach zu warmen Monaten Rückkehr zu normalem Wetter

Nun kommt also das von Vielen herbeigesehnte Schmuddelwetter. Ungemütlich, trüb, nasskalt wird es. Richtig fieses und windiges Novemberwetter erwartet uns mit den ersten Flocken, die auch bis ganz runter fallen können. Nachts stellt sich vor allem im Süden leichter Frost ein, tagsüber sorgt der Ostwind für gefühlte Temperaturen um die 0 Grad, obwohl die gemessenen Temperaturen noch im positiven Bereich liegen werden. Nach fast acht Monaten viel zu warmen Wetters holt uns jetzt mehr oder weniger die November-Realität ein.

Es wird zunehmend glatt, besonders im Berufsverkehr kann es in der Osthälfte zu großen Schwierigkeiten kommen. Es werden noch nicht alle Autofahrer auf Winterreifen umgerüstet haben und die ersten glatten Tage sind erfahrungsgemäß immer sehr unfallträchtig. Besonders Vorsicht sei auf Autobahnbrücken geboten! Ab einer Höhe von etwa 700 Metern Höhe besteht Dauerfrost.

Viel Schnee wird in den kommenden Tagen nicht erwartet, aber immerhin fällt in den östlichen Mittelgebirgen (Thüringer Wald, Erzgebirge) und voraussichtlich auch im Alpenvorland ein wenig Schnee. Mehr als ein bis drei Zentimeter werden aber nicht zusammenkommen.

Die Niederschläge werden nicht ergiebig sein - Weiter Probleme mit niedrigen Pegeln

Nachts liegen die Werte außer an den Küsten rund um den Gefrierpunkt. Am Wasser bleibt es mit etwa 4 bis 5 Grad "warm". Doch im Laufe der Woche nähern wir uns auch dort dem Nachtfrost. Tagsüber liegen die Temperaturen zwischen 1 Grad im Osten bis zu 7 am Rhein. Es sind keine großartigen Niederschläge vorgesehen, daher müssen wir die erste Schlittenpartie noch ein wenig verschieben. 

Die zweite Wochenhälfte bleibt noch unsicher, über den Alpen könnte es föhnig werden und damit in der Höhe wieder milder – wir am Boden sollten davon aber kaum was spüren. Die Sonne macht sich indes ziemlich rar, im Laufe der Woche wird es vielleicht im Osten eine Spur wärmer, doch die 5 bis 7 Grad Höchsttemperatur sind dann ziemlich normal für November. Weil es weiterhin nicht nach ergiebigen Niederschlägen aussieht, setzen sich die Probleme mit der Trockenheit und den niedrigen Flusspegeln fort.

Ob der Winter sich wirklich dauerhaft einnistet, können Sie im 30-Tage-Trend nachlesen.