7-Tage-Wetter vom 24.05.2019: Erst die Kälte-Keule und dann die Sommerchance

Erst die Kältekeule, dann der Sommerbeginn
Erst die Kältekeule, dann der Sommerbeginn Wir haben auch eine gute Nachricht! 01:04

So wie der Mai angefangen hat, so endet dieser auch

Kurz gesagt: Durchwachsen und relativ kühl. Zwar trifft es uns nicht ganz so knüppelhart wie am 03.05 mit Höchstwerten um 9 Grad – jedoch weichen wir erneut von der normal durchschnittlichen Temperatur (16,8 Grad) ab. Es droht wieder eine Kaltfront, die mit kalter Nordseeluft das Land überfluten wird. Nach dem GFS-Wettermodell (Global Forecast System) könnte es zur Mitte der Woche noch dicker kommen. Die Temperaturen sinken. Dann jedoch könnte es steil bergauf Richtung Sommer gehen!

Wie stehen die Chancen? Immerhin ist am 01.06. meteorologischer Sommerbeginn. Das sagt Ihnen Christian Häckl im Video.

Neue Woche, neue Kaltfront

Die Wettermodelle sind sich einig was den Montag betrifft. Mit einem Tiefdruckgebiet über Norddeutschland erfasst uns eine erste Kaltfront, die eine Abkühlung mit Schauern bringt.

Im weiteren Wochenverlauf mischt sich dann noch Höhenkaltluft in die höheren Schichten der Atmosphäre. Das klingt nicht nur fies, sondern ist auch fies! Denn die Folge dieser Höhenkaltluft sind ungemütliches Schauerwetter und frische Temperaturen. Die Höchstwerte fallen und fallen. Am Mittwoch werden nur noch Werte um 14 Grad erreicht. In der Region um München werden sogar nur 11 Grad erreicht. Wenn es richtig schlecht läuft, könnte sich in den Alpen sogar wieder eine Starkregenlage einstellen (mit erst hoher, dann aber wieder tieferer Schneefallgrenze).

Wieder deutliche Anomalien in höheren Schichten der Atmosphäre

Am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) zeigt das GFS-Modell auf einer Höhe von 850 hPa (das entspricht umgerechnet eine Höhe von rund 1.500 Meter) Temperaturen um die 0 Grad. Das entspricht einer Abweichung von ungefähr -6 Grad im Vergleich zum langjährigen Klimamittel zwischen 1981 – 2010. Es wird also richtig frisch. Dazu gesellen sich zahlreiche Schauer. Immerhin dürfte das Bier an Vatertag schön kalt bleiben (zumindestens im Nordwesten). 

Das ECMWF-Modell sieht die Lage am Donnerstag etwas entspannter, aber immer noch zu kühl. So lassen sich auch hier in 850 hPa Abweichungen von -4 bis -2 Grad vom langjährigen Klimamittel (1981 – 2010) erkennen.

Wie der Mai zu Ende geht, erfahren Sie in unserem 30-Tage-Trend.

Zusammenfassung: Es ist etwas im Busch

Beide Wettermodelle für die Mittelfrist zeigen eine Abkühlung in der kommenden Woche. Jetzt muss in den kommenden Tagen geschaut werden, welcher Trend sich durchsetzen wird. Beiden gemeinsam ist, dass uns wieder eine unterkühlte Woche und eine mögliche Kälte-Keule bevorstehen dürfte mit Höchstwerten unter 20 Grad – stellenweise sind sogar nur 13 Grad drin. Doch dann steigen die Chancen auf Sommerwetter!

Wie heiß es im Juni weiter geht, erfahren Sie in unserem 30-Tage-Trend.