7-Tage-Wetter vom 19.05.2019: Gewitter, Starkregen und Hochwasser - Donner statt Sommer

+++ Gewitter +++ wechselhaft +++ Starkregen im Süden +++

Nach dem sommerlichen Intermezzo vom Wochenende legt die neue Woche teilweise recht turbulent zu. Tief Axel heißt der Gewitterbringer. Es zieht am Montag Richtung Tschechien und bleibt bis Mittwoch bei uns wetterbestimmend. Damit stellt sich vor allem an den Nordalpen eine Hochwasserlage ein. So  sind im Bereich vom Allgäu bis ins Berchtesgadener Land Regensummen von über 150 Liter pro Quadratmeter möglich. Zusammen mit den hohen Schneemengen auf den Bergen und den anstehenden Tauwetter könnte sich eine brisante Lage einstellen. 

(Mehr zur möglichen Hochwasserlage erfahren Sie hier)

Ab Mittwoch langsam Wetterberuhigung

Erst am Dienstag zieht das Gewittertief langsam weiter Richtung Osteuropa. Trotzdem wird es uns noch eine Weile beschäftigen. Der Dienstag wird also immer noch eine wechselhafte Angelegenheit mit zahlreichen Schauer oder kurzen Gewittern. Besonders in der Südhälfte kann es richtig kräftig regnen. Die Höchstwerte gehen dort zurück auf kühle 14 Grad. Im Nordosten werden schwül-warme 24 Grad erreicht.

Das Gewittertief „Axel“ zieht am Mittwoch weiter Richtung Norden und fuscht weiterhin in unser Wetter rein. Es verliert aber nach und nach an Einfluss. Schauer und Gewitter verlagern sich in den Nordosten von Deutschland. Dort verläuft der Tag trüb und nass. An den Alpen fällt zwar noch Regen, die Intensität lässt aber nach. In einem Streifen zwischen Hamburg und München wird am meisten Sonne erwartet. Die Höchstwerte erreichen an der Nordseeküste 14 Grad – im Südwesten sind bis 21 Grad drin.

Donnerstag: Schönste Tag der Woche

Am Donnerstag ist der Spuk von „Axel“ vorbei. Jedoch hinterlässt er noch einige Wolken. Im Südwesten sowie im Nordosten können sich noch lokal ein paar Schauer bilden. Die Tendenz geht Richtung trockeneren und ruhigeren Wetter, denn es dürfte sich leichter Hochdruckeinfluss bemerkbar machen. Richtiges Sonnenwetter bleibt erstmal Mangelware. Am Himmel tummeln sich zahlreiche Wolken. Die Höchstwerte erreichen häufig 19 bis 22 Grad. An den Küsten gibt es nur 15 Grad.

Der Freitag könnte wieder eine ziemlich wechselhafte Angelegenheit werden. Über Großbritannien baut sich nach einigen Wettermodellen eine Tiefdruckzone auf, die auch das Wetter bei uns in Deutschland beeinflussen könnte. Der Schwerpunkt des Regens dürfte dann vorläufig in der Westhälfte sein. Es können sich aber noch regionale und zeitliche Änderungen ergeben.

Am Samstag gibt es keine Wetterbesserung. Es liegt nach den aktuellen Wettermodellläufen ein dickes Wolkenband über Deutschland, dass einiges an Regen mitbringen wird. In der Osthälfte hält sich weiterhin etwas feuchtere Luft. Hier wird es mit 22 Grad am wärmsten. Im übrigen Land werden 15 bis 19 Grad erreicht. Nachhaltiges Hochdruckwetter mit Sommerfeeling ist erst einmal nicht in Sicht.