7-Tage-Wetter vom 11.01.2019: Nächste Woche greift der Winter auf das Flachland über

In den Alpen spitzt sich die Lage zu

Nach einer kurzen Verschnaufpause in Sachen Schnee im Alpenraum spitzt sich dort die Lage ab Sonntag wieder zu. Und auch im übrigen Land verläuft das Wochenende leider vielfach grau, nass und zum Teil stürmisch, bevor im Laufe der Woche der Winter auch im Flachland Anlauf nimmt.

Ab Sonntag neue Schneefälle in den Alpen

Am Samstag lassen die Schneefälle an den Alpen und im Bayerischen Wald vorübergehend nach und in der Südosthälfte fällt nur noch ab und zu etwas Regen oder Schneeregen. Gegen Mittag kommt dann aber im Nordwesten neuer Regen auf, der sich am Nachmittag immer weiter ausbreitet und am Abend im Südosten in Schnee übergeht. Dazu frischt der Wind auf. An den Küsten sind vereinzelt Sturmböen unterwegs, in den Hochlagen mitunter auch schwere Sturmböen. Das Ganze dann bei 0 bis 3 Grad am Alpenrand und um 7 Grad im Nordwesten.

Der Sonntag wird windig und mild und bringt teils kräftigen Regen bei 3 bis 10 Grad. Bis in Höhenlagen über 1.000 Meter setzt Tauwetter ein. Oberhalb davon schneit es in den Alpen weiter. Und das teilweise ergiebig. Neuschneemengen von nochmals rund einem Meter bis eineinhalb Meter sind am Sonntag beziehungsweise am Montag in den Nordalpen möglich. Dies könnte verbreitet die Lawinenwarnstufe 5, Evakuierungen und großflächige Straßensperren bringen.

In der zweiten Wochenhälfte rutschen die Temperaturen in den Keller

Auch am Montag schneit es in den Alpen und die Schneefallgrenze sinkt bis in die Täler. An den Alpen muss mit unwetterartigen Neuschneemengen gerechnet werden. Sonst gibt es Schauerwetter, das im Nordosten mit Schnee- oder Graupel durchmischt ist. Richtung Südwesten fallen die Niederschläge unterhalb von 500 Metern als Regen. Von Schleswig-Holstein bis in den Berliner Raum kommt die Sonne hervor. Dazu gibt es Temperaturen zwischen 0 Grad in Marienberg im Erzgebirge und 7 Grad von der Ortenau bis zur Neckarmündung. Es bleibt windig. An den Küsten und auf den Gipfeln der Mittelgebirge und Alpen fegen schwere Sturm- bis orkanartige Böen.

Dienstag und Mittwoch wird sich die Lage in den Alpen wahrscheinlich etwas entspannen. Die Niederschläge lassen dort nach und beschränken sich meist auf die Nordhälfte des Landes, wo sie als Regen herunterkommen. Dazu setzt sich in der Nordhälfte eine kurzzeitige Milderung durch, bevor es in der zweiten Wochenhälfte wieder kühler wird. Dann könnte der Winter mit Schnee bis ins Flachland, Eis und Glätte zum nächsten Schlag ausholen.

Wie es danach weiter geht, erfahren Sie in unserem 30-Tage-Trend.