Infektionszahlen rückläufig

7-Tage-Inzidenz: Alle Bundesländer unter der Freiheits-Grenze von 35

 Blick am Sonntag 09.08.2020 in Zingst Landkreis Vorpommern Rügen auf feinenSandstrand. Das hochsommerliche Wetter lockte am Wochenende wieder zahlreiche Touristen und Einheimische an die Strände entlang der mecklenburgischen Ostseeküste. Ein Anziehu
Im Norden sind die Inzidenzen besonders niedrig. © imago images/BildFunkMV, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Lockerungen in Sicht

Die Zeichen stehen weiter auf Hoffnung! Bereits seit dem 14. Mai unterschreitet die bundesweite Corona-Inzidenz die Schwelle von 100. Aktuell liegen alle Bundesländer unter einer Inzidenz von 50, und seit Samstag sogar unter einer Inzidenz von 35.

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Inzidenzen sinken: Vielerorts winken Lockerungen

Die bundesweite Inzidenz pendelt sich aktuell um einen Wert von 35 ein. Andere Kennzahlen wie der R-Wert und die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten weisen aber noch immer auf Entspannung hin. Das kann am Verhalten der Menschen liegen, aber auch am Fortschritt beim Impfen. Zudem sind Effekte der Bundes-Notbremse denkbar. Sie greift, wenn die Inzidenz auf Kreisebene an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt. Dann gelten automatisch strengere Regeln wie Ausgangsbeschränkungen.

Da sich auch auf Kreisebene der Rückgang der Infektionszahlen bemerkbar macht, dürften einige Regionen in den Genuss von Lockerungen kommen. Wenn der Wert an fünf Tagen hintereinander unter 100 liegt, treten die Regeln der Bundes-Notbremse zwei Tage später wieder außer Kraft.

Lese-Tipps:

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Wie funktioniert die Notbremse?

Zur Erinnerung: Die Notbremse-Regelung besagt: Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag strengere Corona-Regeln in Kraft.

Das bedeutet: Steigt die Inzidenz in einem Bundesland oder einer Region über 100, sollen die Landesregierungen die Kontakte wieder auf den eigenen Haushalt plus eine weitere Person beschränken und alle zuletzt geöffneten Bereiche (z. B. Buchhandlungen, Blumenläden, Gartenmärkte und körpernahe Dienstleistungen, ausgenommen Friseure) wieder schließen. Außerhalb der Wohnung oder eines dazugehörigen Gartens gilt eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Ausnahmen gibt es aber beispielsweise für den Weg zur Arbeit, medizinische Notfälle oder die Wahrnehmung von Pflegetätigkeiten. Geimpfte und Genesene sind unter anderem von Kontakbeschränkungen und Ausgangssperren befreit.

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(RTL/dpa)