Nach Zyklon 'Gita': 6.000 Menschen in Neuseeland von Außenwelt abgeschnitten

Port Tarakohe auf dem Landweg nicht erreichbar

Rund 6.000 Menschen sind nach Zyklon 'Gita' auf der Südinsel Neuseelands von der Außenwelt abgeschnitten. Mehrere Erdrutsche blockierten eine Straße, so dass der Ort Port Tarakohe an der bei Touristen populären Golden Bay auf dem Landweg nicht mehr erreichbar ist. Die Straße freizuräumen wird mehrere Tage dauern. Zur Versorgung der festsitzenden Anwohner und Touristen werden nun Lebensmittel mit Kähnen gebracht.

Starker Wind und hohe Wellen

21.02.2018, Neuseeland, Taranaki: Dieses Videostandbild von TV Neuseeland zeigt Arbeiter bei der Instandsetzung von Stromleitungen, die durch einen Zyklon stark beschädigt wurden. Rund 6000 Menschen sind nach Zyklon «Gita» auf der Südinsel Neuseelands von der Außenwelt abgeschnitten. (zu dpa «6000 Menschen auf Neuseeland nach Zyklon «Gita» abgeschnitten» vom 21.02.2018) Foto: Uncredited/TVNZ/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Sturm «Gita» trifft Neuseeland

In weiten Teilen des Landes kam es durch den Zyklon mit starkem Wind und Regen zu Überflutungen. Die Schäden waren dennoch nicht ganz so schlimm wie befürchtet: Der Sturm sei anders gezogen als erwartet, teilte die Stadt Christchurch mit. Die Großstadt hob den Ausnahmezustand inzwischen auf, zwei Provinzen hielten ihn zunächst noch aufrecht.

Über Tote oder Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. Der schlimmste Teil des Sturms sei vorbei, sagte die nationale Katastrophenschutzchefin Sarah Stuart-Black. Dennoch werde in einigen Regionen weiter starker Regen und Sturm erwartet.