Erst mild, dann eisig

42-Tage-Wettertrend: Frostige Zeiten mit Temperaturstürzen im November

Wie wird das Wetter in den nächsten sechs Wochen?

Die Wettertrends sehen es bereits im November richtig kalt werden. Minusgrade in den Nächten, die teilweise bis in den zweistelligen Bereich fallen können, sind auch dabei. Nach so mancher eisiger Nacht könnte es sogar ein weißes Erwachen am Morgen geben. Luft- und Bodenfrost sind keine Ausnahme mehr. Immerhin gleiten wir noch recht mild in den November rein, bevor es dann zur Monatsmitte mit der Kälte los geht.

Oben im Video: Wann bleibt der erste Schnee liegen?

Das Wetter im Norden: Frostige Zeiten Ende November

Wetterprognose für 42 Tage in Hamburg, Norddeutschland
Wettervorhersage für Hamburg für 42 Tage (Stand der Prognose 20. Oktober 2021) © wetter.de

Der milde Übergang in den November hält im Norden nicht lange vor. Wie unser Beispiel Hamburg zeigt, geht es bereits in der zweiten Novemberwoche um knapp 10 Grad in den Keller. Die Temperaturen halten sich dann auch eine ganze Weile im Bereich von 3 bis 8 Grad. Quasi ein Zwischenhoch gibt es zwar noch Mitte des Monats. Begleitet ist das aber von viel Regen, was den Tag also nicht wirklich milder erscheinen lässt. Die Tiefstwerte gehen schon in den Minusbereich. Bis zu -4 Grad sind möglich und das ein oder andere Mal könnten die Hamburger im Schnee aufwachen, wenn es auch nicht viel Weiß sein wird. Mit mehr Regen und leicht ansteigenden Temperaturen endet der November dann auch.

Das Wetter im Westen: Absturz bis auf 1 Grad in Köln

Wettervorhersage für 42 Tage in Köln,
Der 42-Tage-Wettertrend für den Westen am Beispiel von Köln (Stand der Vorhersage: 20. Oktober 2021) © wetter.de

Die Temperaturen in Köln halten sich gerade Ende Oktober noch über der 15-Grad-Marke. Selbst in der ersten Novemberwoche kann es noch Wetter zum Spazierengehen geben. Mit viel Niederschlag brechen dann ab der zweiten Novemberwoche die Temperaturen ein bis auf 5 Grad. Auch im Westen ist ein kleines Temperatur-Hoch Mitte November zu sehen, bevor es anschließend eher winterlich zugeht.

Ab der zweiten Monatshälfte wird es auch in Köln deutlich kälter. Teilweise sind tagsüber nur noch 1 Grad auf dem Thermometer zu finden. Bis zu -4 Grad in der Nacht lassen nicht nur den Boden gefrieren. Bis Ende November bleibt es auch so kalt, so dass es im Westen schon Ende der zweiten Novemberdekade mal schneien kann in der Nacht. Danach liegen die Tiefstwerte kaum über dem Gefrierpunkt. Ende November steigen die Temperaturen aber wieder etwas an.

Das Wetter im Osten: Eisige Nächte im Osten Deutschlands

Wettervorhersage für 42 Tage in Berlin
Der 42-Tage-Wettertrend für den Osten am Beispiel von Berlin (Stand der Vorhersage: 20. Oktober 2021) © wetter.de

Im Osten dauert es länger bis es so richtig kalt wird. Bis Mitte November bleiben die Temperaturen in Berlin noch mild. Dann setzen mehr Regenschauer ein und die Temperaturen sinken steil ab. Von 13 Grad geht es runter bis auf 1 oder sogar 0 Grad. Nachts sieht es natürlich noch frostiger aus. -4 Grad bringen Luft- und Bodenfrost. Mit etwas Niederschlag sind dann auch Schneeflocken möglich. Die Niederschlagssignale nehmen allerdings erst gegen Monatsende zu, wenn auch die Temperaturen wieder steigen.

Das Wetter im Süden: Nächtliche Temperaturen im zweistelligen Minusbereich

Wettervorhersage für 42 Tage in München
Der 42-Tage-Wettertrend für den Süden am Beispiel von München (Stand der Vorhersage: 20. Oktober 2021) © wetter.de

Der Süden zeigt sich bis zum Monatsende noch recht offen für ein paar Tage goldenen Oktober. Selbst in der ersten Novemberwoche bewegen sich die Temperaturen noch rund um die 15 Grad. Ab Mitte November folgt allerdings der Absturz und im Anschluss kann es dann richtig kalt werden. Auch wenn die Prognosen sich nochmal ändern können, so sieht es tagsüber so aus, als seien -7 Grad der Tiefpunkt. In der Nacht könnten die Gradzahlen sogar bis in den zweistelligen Minusbereich fallen. Immerhin scheint es an diesen Tagen trocken zu bleiben. Luft- und Bodenfrost sind dann aber garantiert.

Was ist der Goldene Oktober?

Im Herbst können wir im Goldenen Oktober nochmal Sonne tanken und uns an der Farbenvielfalt der Natur freuen. Das hat das Wetter gut eingerichtet. Denn es kommt oft im zweiten Oktober-Drittel zu einer Wetterlage, die einen Goldenen Oktober mit viel Sonnenschein und leuchtend buntem Herbstlaub möglich macht. Das bedeutet, es etabliert sich ein stabiles Hoch über Mittel- oder Osteuropa, das atlantische Tiefdruckgebiete in die Schranken weist. Tagsüber kann es dann oft noch 20 Grad geben, nachts wird es schon kalt. Durch die schon tief stehende Sonne sind auch die Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge besonders schön und lassen die Welt erst recht in einem goldenen Licht erstrahlen.

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Wettervorhersage: So funktioniert unser 42 Tage-Wetter

Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen.Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.

Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unser 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen/-Innen und Redakteure/-Innen, um Ihnen einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben.

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(ctr)