Adventszeit mit Winterchancen

42-Tage-Wettertrend: Hier bringt sich der Winter 2021/2022 schon mal gut in Stellung

Wie wird das Wetter im Dezember 2021?

Der Dezember ist der erste Wintermonat. Wenn er die Muskeln spielen lässt, dann sind locker auch zweistellige Frostgrade drin. Die hat der Dezember 2021 ebenfalls in den aktuellen Trends. Denn im Bergland nistet sich der Winter schon mal echt gut ein. Im Flachland ist ebenso Spannung geboten. Denn das sehr wechselhafte Wetter wird weiterhin für weiße Überraschungen gut sein. Auch wenn die taufrischen Berechnungen derzeit die Weiße Weihnacht durch ein angedeutetes Weihnachtstauwetter mal wieder etwas unwahrscheinlicher erscheinen lassen. Aber wir bleiben dran...

Das Wetter im Norden: Schnee und Winter sind nicht weit weg

Die Graphik zeigt den 42-Tage-Wettertrend für den Norden am Beispiel von Hamburg: Schnee und Winter sind nicht weit weg.
42-Tage-Wettertrend für den Norden am Beispiel von Hamburg © wetter.de

Beim Blick auf den 42-Tage-Wettertrend bei den Nordlichtern fällt auf, dass in den wechselhaften Phasen der Winter gar nicht so weit entfernt ist. Denn natürlich fällt bei Spitzenwerten um die 5 oder 6 Grad eher Regen als Schnee. Aber der Weg bis zum Schneefall ist auf jeden Fall gar nicht so lang. Daumen drücken also für alle Winterfreunde. Das gilt ebenfalls für die Weiße Weihnacht. Im Norden ist alles möglich.

Das Wetter im Westen: Trend im Advent bleibt kalt

Die Graphik zeigt den 42-Tage-Wettertrend für den Westen am Beispiel von Köln: Trend im Advent bleibt kalt
42-Tage-Wettertrend für den Westen am Beispiel von Köln © wetter.de

Der Advent 2021 zeigt sich im Westen so winterlich wie lange nicht mehr. Denn bis Mitte Dezember zeigen die Computerberechnungen einen ordentlichen Abwärtstrend. Ausgerechnet kurz vor Weihnachten soll sich demnach aber deutlich mildere Luft einmischen, bevor es wieder spannend wird. Sollte es tatsächlich so kommen, dann hätten selbst die RheinländerInnen sogar Optionen auf Schnee zum Fest. Aber eines ist auch klar: es wird eine knappe Kiste.

Das Wetter im Osten: Erst Winter, dann milder

Die Graphik zeigt den 42-Tage-Wettertrend für den Osten am Beispiel von Berlin: Erst Winter, dann milder
Die Graphik zeigt den 42-Tage-Wettertrend für den Osten am Beispiel von Berlin © wetter.de

Auch der Osten hat nach den aktuellen Prognosen durchaus Chancen auf einen winterlichen Anstrich. Doch ausgerechnet im letzten Dezemberdrittel kommt der Wintermotor ins Stocken. Der Nachtfrost verzieht sich und die Tage bringen wieder deutliche Plusgrade. Aber genau wie im Norden gilt ebenso im Osten: der Weg zurück zum Schnee ist nur ein paar Grad entfernt. Eine wirklich spannende Entwicklung.

Das Wetter im Süden: Bergwinter mit strengem Frost

Die Graphik zeigt den 42-Tage-Wettertrend für den Süden am Beispiel von Garmisch: Bergwinter mit strengem Frost
42-Tage-Wettertrend für den Süden am Beispiel von Garmisch © wetter.de

Der Dezember eröffnet den Berglagen wirklich gute Chancen für einen ordentlichen Winterverlauf. Von Schnee über Dauerfrost bis hin zu strengem Nachtfrost, also unter -10 Grad, haben Väterchen Frost und Frau Holle ein Komplettpaket geschnürt. Einzig zum letzten Adventswochenende könnte der Winter etwas ins Schwanken geraten. Aber bis dahin sollte - nach den momentanen Vorhersagen - genügend Schnee gefallen sein.

Der Dezember - unser Wintergigant im Kurzwetter-Check

Einige Details zum Dezember:

  • Der Dezember ist mit durchschnittlich 38 Sonnenstunden einer der dunkelsten Monate des Jahres
  • Im langjährigen Durchschnitt bringt der Dezember um die 70 Liter Niederschlag
  • Wärmster Dezember: +6,49 Grad (2015)
  • Kältester Dezember: - 5,30 Grad (1890)
  • Häufige eintretende Wetterregel im Dezember ist das Weihnachtstauwetter zwischen dem 24. und dem 29. Dezember

Weiß oder grün? – Wie wird das Wetter an Weihnachten 2021: So sind die Trends für Schnee zum Fest

Wettervorhersage: So funktioniert unser 42-Tage-Wetter

Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen.Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.

Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unser 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen/-Innen und Redakteure/-Innen, um Ihnen einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben.

Unsere Wettertrends und Themenseiten

Sollten Sie Interesse an weiteren Wetter-, Klima- und Wissenschaftsthemen haben, sind Sie bei wetter.de bestens aufgehoben. Besonders ans Herz legen können wir Ihnen auch den 7-Tage-Wettertrend mit der Wetterprognose für die kommende Woche. Wie sich das Wetter kurzfristig entwickelt, können Sie in unserem Wetterbericht für drei Tage lesen. Diese werden täglich aktualisiert. Vielleicht interessiert Sie eher wie sich das Klima in den vergangenen Monaten verhalten hat und wie die Prognose für das restliche Jahr aussieht. Dafür haben wir unseren Klimatrend für Deutschland.

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Woher bekomme ich alte Wetterdaten?

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(bal)