Unter minus 10 Grad - Der Winter 2020 lässt seine Muskeln spielen

42-Tage-Wettertrend: November 2020 startet mit Regen, bevor Nacht-Frost und Schnee auf den Wetterkarten auftauchen

Ab Mitte November gehen die Temperaturen deutlich runter

Die aktuellen Berechnungen unseres 42-Tage-Wettertrends geben für den November 2020 einen eindeutigen Trend vor: Temperaturen runter und Heizkosten rauf. Denn nach einem teils noch regnerischen Start meldet sich nach jetzigem Stand deutlich kühlere Luft an. Außerdem sehen die Vorhersagen dann immer seltener Niederschläge. Wenn aber in der zweiten Monatshälfte und in der Adventszeit etwas fallen sollte, dann sehen den derzeitigen Prognosen immer häufiger Schnee. Hier die Details.

Hintergrund und mehr zum Thema Herbst und Winter:

Der 42-Tage-Trend für den Norden am Beispiel Hamburg

Die Nordlichter bekommen im November zuerst noch milde Temperaturen mit Regen, bevor es deutlich kälter wird. Auch mit ersten richtigen Nachtfrösten.
Der 42-Tage-Wettertrend für Hamburg. Erst ist es mild und nass, dann steigen die Chancen für ruhiges und trockenes Wetter. © wetter-ressort

Im Norden zu Beginn nochmals sehr mild und dann folgt der Abwärtstrend

Die Vorhersage für Hamburg lässt in den ersten Tagen des Novembers 2020 noch einmal bis 17 oder 18 Grad zu. Das dürfte inmitten einer wechselhaften Tiefdruck-Phase sein. Ab der Monatsmitte klingen die Schauer dann ab und es wird unter Hochdruck-Einfluss spürbar kühler. Nachts gerne mal mit Frost und einer Chance auf Schnee im ersten Dezember-Drittel.

42 Tage-Vorhersage für den Osten am Beispiel Berlin

Anfangs gilt auch im Osten, dass sich die Regengebiete die Klinke in die Hand geben. Die Temperaturen sind ebenfalls mild und verabschieden sich anschließend in Richtung Winter.
Der 42-Tage-Wettertrend für Berlin sieht ähnlich aus wie bei den Nordlichtern. Eine durchgreifende Wetterberuhigung deutet sich erst im Laufe des Novembers 2020 an. © wetter-ressort

Der Osten bekommt zu Beginn ebenfalls noch Regen

Das Bild im Osten ist ähnlich wie bei den Nordlichtern. Einer durchwachsenen und teilweise regnerischen Phase in der ersten Hälfte des Novembers 2020 folgen einige trockene Tage mit zurückgehenden Temperaturen und zunehmenden Nachtfrösten.

42 Tage-Vorhersage für den Westen am Beispiel von Köln

Im Westen geht es sehr durchwachsen mit Regen in den November 2020. Eine ruhigere Phase folgt erst in den zweiten Hälfte des Novembers 2020. Auch Nacht-Fröste werden dann immer häufiger.
Der 42-Tage-Wettertrend für Köln bietet dem Westen ebenso erst im Laufe des Novembers 2020 eine Hochdruck-Phase an. Bis dahin ist es durchwachsen und milder. © wetter-ressort

Den Regenschirm im Westen nicht vergessen

Im Rheinland war der Regen lange Mangelware. Doch inzwischen schaut es in Sachen Trockenheits-Bewältigung schon mal wieder besser aus. Da möchte der November auf jeden Fall auch noch seinen Teil zu beitragen. Aber nur in den ersten zwei Monatsdritteln. Anschließend will der aktuelle 42-Tage-Wettertrend im Westen ebenfalls ein Hochdruckgebiet kommen lassen. Außerdem wird es damit ruhiger und kühler mit leichten Frösten in den Nächten.

42 Tage-Vorhersage für den Süden und die Berge am Beispiel von Garmisch

Es scheint erneut früh einzuwintern am Alpenrand. Denn die milden Zeiten gehen schnell zu Ende und dann folgen erst Schnee und anschließend frostig kalte Nächte mit unter minus 10 Grad.
Der 42-Tage-Wettertrend für Garmisch will es im November 2020 definitiv mal winterlich werden lassen. Wenn es so kommt, dann sind nach Schneefall im November 2020 auch strenge Nachtfröste unter minus 10 Grad am Alpenrand möglich. © wetter-ressort

Winter rückt schnell in den Focus

Die Schneeräumung könnte in den Alpen im Winter 2020 schon bald intensiver zum Einsatz kommen.
Die Alpen könnten einen frühen Winter 2020 bekommen. Zumindest sehen das die Vorhersagen des aktuellen 42-Tage-Wettertrends so. © imago/Action Pictures, Peter Schatz, imago stock&people

Beim Blick auf die druckfrische Vorhersage für Garmisch fällt auf: Der Winter 2020 möchte heuer doch wieder rasch loslegen. Sollte es tatsächlich so kommen, dann gibt es am Alpenrand bereits im ersten Drittel des Novembers eine satte Ladung Schnee, die dann auch liegen bleiben sollte. Die Temperaturen verharren nämlich tagsüber bei leichten Plusgraden, während es nachts richtig kalt wird. Bei Aufklaren und über Neuschnee mit unter minus 10 Grad. 

So funktioniert unser 42 Tage-Wetter

Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen. Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.

Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unsere 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen/-Innen und Redakteure/-Innen, um Ihnen einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben. Dieser Artikel wird immer am Wochenende mit neuen Karten aktualisiert

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