Oktober-Trend von den Bergen bis ans Meer

42-Tage-Wettertrend: Wetter-Check für die Herbstferien 2020

Oktober 2020: Herbstferien-Trends für Urlauber und Daheimbleiber

Im Oktober 2020 stehen die Herbstferien vor der Tür. Gerade in Corona-Zeiten wird es hierbei erneut viele von uns nicht ins Ausland, sondern in heimische Gefilde ziehen. Denn natürlich hat Deutschland auch sehr viele schöne Ecken zu bieten. Bleibt noch die Frage, ob das Wetter passt. Wir schauen in vier verschiedene Regionen und auf den Trend für den Oktober bis in den November hinein. Los geht es an der Nordsee auf Norderney. Anschließend geht es über den Kahlen Asten in NRW rüber nach Dresden und anschließend runter an die Alpen nach Garmisch-Partenkirchen.

Oben im Video: Wann bleibt der erste Schnee für gewöhnlich liegen und wo muss man am längsten warten?

Hintergrund und mehr zum Thema Herbst:

42 Tage-Vorhersage für den Norden

Der 42-Tage-Trend für Norderney
Der 42-Tage-Trend für den Norden am Beispiel von Norderney. Relativ mild und erstmal ordentlich Regen. © wetter-ressort

Die deutschen Küsten starten nass und haben anschließend mehr Chancen auf Sonnenschein

Wer schon mal an den Küsten von Nord- und Ostsee seine Herbstferien verbracht hat, der weiß, dass gerade der Herbst schon einige Facetten bieten kann. Auf jeden Fall ist aber das Wasser noch relativ warm, so dass es im Oktober meistens noch recht mild weitergeht. Das zeigt uns auch der aktuelle 42-Tage-Trend für Norderney. Angst vor Nachtfrost müssen Sie hier noch nicht haben. Dafür sollten Sie allerdings für Ende September bis Anfang Oktober wetterfeste Kleidung fix mit einplanen. Anschließend scheint sich die Lage deutlich zu stabilisieren. Und auch die Temperaturen sind bis knapp 18 Grad noch relativ ansprechend.

42 Tage-Vorhersage für den Westen

Der 42-Tage-Trend für den Kahlen Asten
Der 42-Tage-Trend für den Westen und die Mittelgebirge am Beispiel vom Kahlen Asten: Auch mal über 20 Grad, später Schnee denkbar. © wetter-ressort

Die deutschen Mittelgebirge locken mit einigen Tagen Altweibersommer

Stellvertretend für die deutschen Mittelgebirge geht der Blick heute nach NRW ins Sauerland auf den Kahlen Asten. Und der hält im Oktober einige sonnige und verhältnismäßig warme Tage im parat – gerade um die Monatsmitte herum auch mal mit Spitzen über 20 Grad. Dafür wird es nachts wiederholt ziemlich frisch und der Bodenfrost klopft an. Selbst ein paar nasse Schneeflocken wären in Anbetracht der aktuellen Berechnungen im zunehmend wechselhaften letzten Monatsdrittel je nach Timing denkbar.

42 Tage-Vorhersage für den Osten

Der 42-Tage-Trend für Dresden
Der 42-Tage-Trend für den Osten am Beispiel von Dresden: Relativ warm und trocken. © wetter-ressort

Dresden: Elbflorenz mit goldenem Oktober

Die besten Chancen auf den goldenen Oktober bestehen aus heutiger Sicht im südlichen Ostdeutschland. Hier scheinen die Wettercomputer die beständigsten Wetterlagen rechnen zu wollen. Derzeit sieht es mehrheitlich nach Hochdruckwetter mit angenehmen Höchstwerten und kühlen Nächten aus. Die Kehrseite des schönen Wetters: Eine nachhaltige Entspannung der Trockenheit lässt weiterhin auf sich warten.

42 Tage-Vorhersage für den Süden

Der 42-Tage-Trend für Garmisch
Der 42-Tage-Trend für den Süden am Beispiel von Garmisch: Gut für frühwinterliche Lagen mit Schönwetter-Lücken. © wetter-ressort

Der Alpenrand mit Frostgefahr und Optionen auf Schnee

Wer in den Herbstferien in Richtung Alpen aufbricht, der sollte kurzfristig auf die Wetterberichte schauen. Denn bereits am Ende der Woche schneit es bis auf 1.200 bis 1.500 Meter runter und in den Hochlagen dürfte ohne Winterausrüstung nichts mehr gehen. Und auch am deutschen Alpenrand ist der Oktober 2020 für die ein oder andere frühwinterliche Lage gut. Zumindest wird es nachts wiederholt frostig und tagsüber können sich bei Temperaturen im unteren einstelligen Bereich bei so mancher Wetterlage Schneeflocken untermischen. Aber auch für Freunde des Bergwanderns gibt es einige Zeitfenster mit schönen Aussichten.

So lesen Sie die Grafiken des 42-Tage-Wettertrends

Die rote Linie zeigt die Höchstwerte, die blaue die Tiefstwerte und die Balken unten den berechneten Regen.

Shot of a beautiful young woman surfing in the ocean
Surfen - das geht in den Herbstferien im Oktober auf Norderney bestimmt noch! © Getty Images, PeopleImages

So funktioniert unser 42 Tage-Wetter

Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen. Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.

Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unsere 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen/-Innen und Redakteure/-Innen, um Ihnen einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben. Dieser Artikel wird immer am Wochenende mit neuen Karten aktualisiert

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