30-Tage-Wettervorhersage vom 30.12.2017: Winter nicht abschreiben: Im Januar tut sich noch was

Reden wir nicht mehr über den Jahreswechsel. Sturm und Regen - viel zu warm. Schwamm drüber. Bleiben wir Silvester einfach drinnen. Was kann der Januar noch? Bringt er uns den Winter zurück oder wird es mild und nass bleiben? Es sieht gar nicht so schlecht aus, was ein Winter-Comeback angeht.

Die Strömung dreht auf kühl bis kalt
Die Strömung dreht auf kühl bis kalt Der Strömungsfilm für Europa 00:37

Etwas Hoffnung gibt es am 2. Januar-Wochenende

In der ersten Januar-Woche wird es ja laaangsam wieder kälter. Wobei der Mittwoch (3. Januar) offenbar ein unfassbar nasser Tag werden wird mit wahnsinnig viel Regen. Mehr dazu in unserem 7-Tage-Trend. Die Temperaturen bleiben aber im Flachland im recht hohen einstelligen Bereich zwischen 6 und 9 Grad. Am ersten Januar-Wochenende rutschen die Werte dann wieder Richtung Dauerfrost an den Alpen und nur noch 4 Grad an der Küste. Ein Hauch von Winter also. 

In der Woche vom 8. bis zum 12. Januar wird es noch ein Stückchen kühler. 4 bis 5 Grad an der See, dazu ein klein bisschen Sonne und nur wenige Niederschläge machen die Woche ganz angenehm. Richtung 2. Januar-Wochenende (13./14.) scheint sich dieser Trend zu verfestigen. Das heißt: Im Süden wird es wohl winterlich sein, auch wenn es Schnee nur auf den Bergen und nicht im Flachland geben wird. Aber auch im Flachen kehrt ein Winter-Feeling zurück. Für die Skifahrer in den Mittelgebirgen gilt das Prinzip Hoffnung. Die Temperaturen sollten aber zum Skifahren wieder reichen.

Ab Mitte Januar könnte es wieder Richtung Winter kippen

Unsere 28-Tagesprognose ist gerade dabei, eine kleine Rolle rückwärts zu machen - es kippt. Von den 2 Grad positiver Abweichung ist nichts mehr zu sehen. Für Bayern und Baden-Württemberg sieht es schon wieder nach einer durchschnittlichen zweiten Januar-Hälfte aus. Im Norden scheint der Januar ein zu warmer erster Monat des Jahres 2018 zu werden.

CFS sieht durchaus ein Winter-Comeback

Und was sagt das CFS (Climate Forecast System)? Unsere amerikanischen Freunde sehen den Januar recht winterlich - zumindest den zweiten Teil. In den Bergen sind laut CFS schon Minusgrade möglich, auch im Flachland sind teilweise nur 0 bis 3 Grad berechnet. Das könnte für die Mittelgebirge bedeuten, dass es weißen Zucker geben kann. Denn Niederschläge scheint es in der anstehenden Zeit ja wirklich genug zu geben.