30-Tage-Wettervorhersage vom 22.10.2018: Bis Mitte November bleibt es wohl zu kalt

Kälter geht's kaum: Die Luft kommt aus Nordost
Kälter geht's kaum: Die Luft kommt aus Nordost Der Strömungsfilm für Europa 00:37

Schluss mit Sommerfeeling

Jetzt ist wirklich Schluss mit dem ewigen Sommer. Denn schon in dieser Woche rasseln die Temperaturen deutlich nach unten und am letzten Oktober-Wochenende kann es in den höheren Lagen Schnee geben. Und auch der November bleibt erst mal in der zu kalten Spur.

Eher trübe und kalte Tage

Zum Monatswechsel liegen die Höchstwerte um 10 Grad, zumindest im Rheintal. Ansonsten sind eher einstellige Tageshöchsttemperaturen angesagt. Mit der Warmzeit endet auch die Trockenzeit. Zwar sind derzeit nur relativ kleine Regenmengen in den Prognosen zu sehen, aber immerhin regnet es mal.

Die ersten Novembertage sehen insgesamt etwas trockener aus, die Sonne hat es aber nicht leicht. Mehr als 1 bis 4 Stunden werden es wohl nicht. Und die Temperaturen gehen kaum nach oben, sie bleiben bei Werten um 10 Grad hängen.

Mindestens bis Mitte November zu kalt

28-Tage-Temperaturprognose für NRW vom 20.10.2018
28-Tage-Temperaturprognose für NRW vom 20.10.2018 © RTL Interactive

Im weiteren Verlauf des Novembers ist derzeit keine Rückkehr zu einer überdurchschnittlich warmen Witterung zu erkennen. Unsere 28-Tage-Temperatur-Prognose berechnet erst ab der zweiten Novemberhälfte gerademal durchschnittliche Temperaturen. In der ersten Novemberhälfte ist der Trend deutlich unterdurchschnittlich.

CFS ebenfalls auf der kalten Seite

Ähnlich sehen die Prognosen des experimentellen Langfristmodells "CFS" (Climate Forecast System) aus. Demnach zeigt sich die erste Novemberhälfte deutlich unterkühlt. Auch bei diesen Berechnungen scheint sich eine Rückkehr zu normalen Novembertemperaturen erst in der zweiten Monatshälfte einzustellen.

Mit der kühleren Jahreszeit kommen die Abende, an denen man es sich gerne mit einem Glas Wein daheim gemütlich macht. Und gegen ein Gläschen pro Tag ist ja auch nichts einzuwenden … Falsch gedacht! Eine neue Studie behauptet genau das Gegenteil.