30-Tage-Wettervorhersage vom 21.01.2018: Winter lässt sich bitten, kommt aber im Februar

Zunächst weiter milde Luft aus Süd
Zunächst weiter milde Luft aus Süd Der Strömungsfilm für Europa 00:37

Puh, also nächste Woche wird es ja erstmal mild. Bis zu 14 Grad am Rhein und etwa 10 im Rest der Republik. Das bedeutet natürlich Schneeschmelze und die damit verbundene Hochwassergefahr. Nicht gut. Denn die Flüsse sind ja immer noch voll und der Boden enorm getränkt. Außerdem kommen gerade satte Neuschneemengen in den Alpen hinzu, von denen ein Gutteil wieder zu Wasser werden wird.    

Langsam sinkende Temperaturen in den letzten Januartagen

Aber: Das geht vorüber. Allerdings brauchen wir noch ein bisschen Geduld, denn der Januar geht schon recht mild zu Ende. Es wird zwar etwas kälter, aber im Westen und am Rhein erleben wir immer wieder zweistellige Temperaturen. Einzig in den Alpen bleibt es einigermaßen kühl, der reichlich vorhandene Schnee sollte noch eine Weile überleben. Nach dem immer noch zu milden letzten Januar-Wochenende (27./28.) mit 5 bis 11 Grad wird es langsam winterlicher.    

Immer mal wieder gibt es Schauer, die Sonne kommt am ehesten im Süden zum Vorschein. Da wird es also Traumwinter geben mit recht niedrigen Temperaturen und viel Sonne. Toll.

Der Februar startet frisch und wird dann noch kälter - Frierende Narren

nordrhein
Genau an Karneval wird es wohl kalt - wie wir hier am Beispiel für Nordrhein-Westfalen sehen.

Und der Februar? Der geht recht sonnig los. Das heißt aber auch: Kalte Nächte. Fast bundesweit gibt es Nachtfrost, tagsüber ist bei 7 Grad Schluss. Ziemlich normal. Und endlich mal trocken. 

Unsere 28-Tage-Temperaturprognose zeigt, dass dieser Februar tendenziell etwas kälter startet als ein durchschnittlicher Februar. Einen richtigen Schuss nach unten scheint es an Karneval zu geben. Die Prognosen rund um das Karnevals- oder Faschings-Wochenende liegen deutlich unter dem Mittel. Das heißt: Die Nasen der Jecken und Narren werden auch ohne Pappnase rot. Erkältungsalarm. Im Anschluss an den Aschermittwoch ist dann nicht nur 'alles' vorbei, sondern wohl auch die kleine Kältewelle. Die Temperaturen gleichen sich wieder dem Mittel an.  

Alles in allem ziemlich normal

Auch unsere amerikanischen Freunde vom Climate Forecast System (CFS) sehen einen kalten Februarstart. Die Karnevals-Delle ist allerdings beim CFS nicht so ausgepägt wie in unseren Modellen. Generell ist das Fazit dieser 30-Tage-Prognose: Es wird nach dem zu milden Januar noch einmal winterlich. Wenigstens ein bisschen.