30-Tage-Wettervorhersage vom 15.12.2017: Mild geht es im Januar weiter

Die Chance auf eine Weiße Weihnacht besteht auch weiterhin, zumindest für einige Gebiete Deutschlands (Details siehe Prognose für Weihnachten).  Nach den Festtagen sieht es aber schwer nach Schluss mit winterlichen Verhältnissen aus. Man könnte auch sagen, das Weihnachtstauwetter kommt verspätet und wird zum Neujahrstauwetter.

Was stört denn da zum Wochenende?
Was stört denn da zum Wochenende? Der Strömungsfilm für Europa 00:37

Selbst Nachts kaum Frost

Zum Ende des Monats liegen die Höchstwerte in ganz Deutschland bei 5 Grad und mehr. Winter ist da allenfalls noch in den höheren Lagen möglich. Da wo bereits Schnee liegt wird er auch weiterhin sichtbar sein. Selbst die Tiefstwerte dürften kaum den Gefrierpunkt erreichen, meist liegen sie um 2 bis 4 Grad.

Der Januar beginnt viel zu warm

28-Tage-Temperaturprognose für Baden Württemberg vom 15.12.2017
28-Tage-Temperaturprognose für Baden Württemberg vom 15.12.2017 © RTL Interactive

Entsprechend sehen die Berechnungen der längerfristigen Modelle auch für die ersten Januartage aus. Unsere 28-Tage-Temperaturprognose berechnet für den Jahresanfang Werte, die teils um 2 Grad und mehr über dem Durchschnitt liegen. Auch im weiteren Verlauf der ersten Januarhälfte sind überdurchschnittliche Temperaturen zu erkennen. Allerdings nähern sich die Berechnungen ab der zweiten Januardekade zunehmend dem Durchschnitt an.

Eine ähnliche Tendenz zeigt auch das amerikanische Wettermodel 'GFS' (Global Forecast System) für den Jahreswechsel. Auch hier liegt das Ensemblemittel gute 2 Grad über dem 30-Jahres-Mittel. Es deutet also vieles daraufhin, dass Der Jahreswechsel eher mild wird und auch die anschließenden ersten Januartage kaum mit Schnee und Eis daherkommen werden.