30-Tage-Wettervorhersage vom 13.01.2018: Es wird kälter, das riecht nach Winter

Ruhiges Wetter, aber kälter

Der Wetterumschwung nächste Woche fühlt sich wieder mehr nach Winter an. Nicht nur auf den Bergen fällt Schnee, auch bis ins Flachland kann es weiß werden. Danach beruhigt sich das Wetter zwar wieder, aber es wird auch kälter und der Februar legt dann einen regelrechten Kaltstart hin.

Was stört denn da zum Wochenende?
Was stört denn da zum Wochenende? Der Strömungsfilm für Europa 00:37

Nachdem die nächste Woche am Freitag mit weniger Niederschlägen und Wind endet (mehr dazu in unserem 7-Tage-Trend), geht es am Wochenende (20.01./21.01.) ruhiger, aber auch kälter weiter. Niederschläge beschränken sich dann oft auf die Südhälfte und bei Temperaturen zwischen 0 und 2 Grad fallen diese dort dann auch meist als Schnee. In der Nordhälfte bleibt es trockener und zwischen den Wolken guckt auch mal kurz die Sonne heraus. Mit 1 bis 3 Grad wird es dort aber auch nicht wirklich mild. Und selbst im sonst so milden Westen schaffen es die Höchstwerte nur auf 3 bis 4 Grad.

Es bleibt winterlich kalt

Die vierte Januarwoche bleibt auch nicht ganz niederschlagsfrei. Ergiebige Niederschläge sind zwar nicht zu erkennen, ergiebiger Sonnenschein aber auch nicht. Dafür startet die Woche mit -1 bis 3 Grad knackig kalt. Und das bedeutet, wenn Niederschläge fallen, dann höchstwahrscheinlich als Schneeregen oder Schnee. Im Laufe der Woche wird es im Westen zwar wieder milder, doch über 6 Grad geht es auch dort nicht hinaus. Die Osthälfte bleibt im Vergleich weiter auf der kalten Seite, dort bewegen sich die Werte am Ende der vierten Januarwoche zwischen 1 und 3 Grad. Das dürfte die Wintersportler freuen, denn dem Schnee auf den östlichen Mittelgebirgen geht es bei diesen Temperaturen nicht an den Kragen. Im Gegenteil, es kommt wohl noch etwas Neuschnee hinzu. Und auch in den Alpen bleibt es winterlich. Problematischer sieht es da im Westen und Südwesten aus. 

Kaltstart in den Februar

28-Tage-Temperaturprognose für Baden-Württemberg vom 13.01.2018
Diese Temperaturprognose stellt einen Trend dar, in welche Richtung sich die Temperaturen entwickeln. Graue Line = Durchschnitt, rote Linie = Prognose © Biro, Esther [RTL Interactive]

Ein Blick auf unsere 28-Tage-Temperaturprognose zeigt, dass der Februar kälter als gewöhnlich startet. Die berechneten Temperaturen liegen deutlich unter den Durchschnittstemperaturen und gehen in den ersten Februartagen noch weiter in den Keller. Ähnlich sieht das auch das amerkanische CFS. Das Climate Forecast System berechnet für die ersten Februartage ebenfalls unerkühlte Temperaturen. Das riecht nach Winter.