30-Tage-Wettervorhersage vom 11.08.2017: Ist das schon das letzte Aufbäumen des Sommers?

Kehrt nach dem Hin und Her der kommenden Tage mit Herbst- und Hochsommerwetter in enger Folge endlich mal Ruhe ein in der Wetterküche über Deutschland? Das sieht erstmal nicht so aus. Nach dem Ende der 30-Grad-Einlage scheint es bis einschließlich des Wochenendes am 19./20. August wechselhaft zu bleiben. - Es „bleibt wechselhaft“. Das ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Vielleicht merkt das das Wetter ja auch noch und besinnt sich auf beständig warmes und sonniges Spätsommerwetter. Mehr dazu im 7-Tage-Wettertrend.

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Langsam kommt Leben in die Bude
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Viel Regen und nicht sommerlich

Aber bis dahin berechnet unser Modell einiges an Niederschlag. Besonders am Alpenrand wird es mit Schauern und Gewittern wieder mächtig nass. Aus heutiger Sicht ist aber keine Region vor Regen sicher. Dazu gibt es magere Temperaturen, die von 20 bis 24 Grad am Ende der Woche auf um die 20 Grad am Wochenende sinken. Im Laufe des Wochenendes erkämpft sich die Sonne wenigstens wieder mehr Anteile am Himmel über Deutschland zurück. Die Nächte sind mit Tiefstwerten zwischen 10 und 15 Grad erholsam frisch.

In der letzten Augustdekade deutet sich ein (letztes?) Aufbäumen des Hochsommers an. Die Regenwolken verziehen sich mehr und mehr und die Temperaturen erarbeiten sich wieder Werte über 25 Grad – zumindest im Südwesten. Sonst spielt sich alles bei 20 bis 25 Grad ab. Immerhin!

Der Widerstand des Hochsommers lässt nach

Je weiter es auf den Monatswechsel zugeht, lässt der Widerstand des Hochsommers nach. Auch wenn sich in den südlichen Bundesländern die Temperaturen überdurchschnittlich zum langjährigen Mittel verhalten, ist der Abwärtstrend nicht mehr aufzuhalten. Klar, der September ist nicht umsonst der erste Herbstmonat. Der Norden, im Jahr 2017 leider ohne richtigen Sommer verblieben, hangelt sich durchschnittlich bis unterdurchschnittlich an der Temperaturkurve bis einschließlich der ersten September-Dekade weiter. Das können Sie sich in unserer 28-Tage-Temperaturprognose gut einmal selbst ansehen. Dazu noch einmal der Hinweis: Diese Durchschnittswerte lassen Abweichungen nach unten und oben durchaus zu.