30-Tage-Wettervorhersage vom 11.01.2018: Es wird kälter und Schnee kommt dazu

Mittelgebirge können schonmal die Liftanlagen ölen

Die ersten Januartage waren unglaublich warm, in der ersten Dekade lagen wir teilweise locker 5 Grad über dem Referenzwert. Das ist schon ziemlich katastrophal. Aber Gott sei Dank kehrt etwas Normalität ein. Anfang nächster Woche wird es frischer. Unrühmliche Ausnahme bleibt einmal mehr die Rheinschiene. Da rutschen die Temperaturen doch selten unter 7 Grad. Aber im übrigen Deutschland wird es schon winterlicher. 3 bis 5 Grad im Flachland, das bedeutet Frost auf den Bergen. Und: Es kommen Niederschläge und zwar nicht zu knapp. Die Mittelgebirge können schon mal die Lifte ölen.

Deutschland heizt sich immer wieder auf
Deutschland heizt sich immer wieder auf Der Strömungsfilm für Europa 00:37

Eine nasse Woche für den Westen - Dauerfrost im Süden und Osten möglich

Schnee bis ins Flachland möglich nach GFS!
Die berechnete Schneehöhe des GFS-Wettermodells (Global Forecast System) © RTL Interactive, Unbekannt

Die Niederschläge in der dritten Januarwoche (ab 15.01) werden vor allem im Westen fallen, im Laufe der Woche aber immer weiter nach Osten vorrücken und somit irgendwann flächendeckend sein. In den westlichen Mittelgebirgen ist mit jeder Menge Neuschnee zu rechnen. Winterberg zum Beispiel darf sich ab Dienstag auf ordentlich Schnee freuen. Auch in Rhön und Thüringer Wald wird es schneien. Je länger die Woche dauert, desto mehr bekommen auch die östlichen Mittelgebirge etwas von dem kostbaren Schnee ab. Nur im Westen und Südwesten wird es bei den angesprochenen 7 Grad Regen geben. Problematisch könnte es im Schwarzwald werden, wo man schon recht hoch hinaus muss, damit die Niederschläge auch wirklich als Schnee runterkommen.

Für die Alpen wird das alles kein Problem. Denn in Bayern und im Osten wird es ganz schön winterlich. Erzgebirge, Bayerischer Wald, da daf man schon mit Dauerfrost rechnen. Diese Tendenz bleibt auch über das Wochenende 20./21.1. bestehen, im gesamten Osten und in Bayern sind Schneefälle bis in die Niederungen durchaus möglich. Das sieht auch das amerikanische CFS so. Das Climate Forecast System berechnet für die Tage rund um das dritte Januar-Wochenende richtig satten Winter. Gegen Ende Januar wird das Wetter dann wieder etwas wämer, um zu Februar-Beginn wieder in den Temperatur-Keller zu rutschen. 

Kaltstart in den Februar

Thüringen
28-Tage-Temperaturprognose für Thüringen: Durchaus winterlich.

Das sehen auch unsere Modelle so: Ende Januar wird es vorübergehend etwas wärmer und dann wieder winterlicher. Laut der 28-Tage-Prognose dürfen wir uns auf einen kalten Februarstart freuen. Für Thüringen zum Beispiel sind Temperaturen deutlich unter dem Durchschnitt berechnet. Das klingt doch mal nach Schnee und Winter.