30-Tage-Wettervorhersage vom 02.01.2018: Erst noch mild, dann ein Wintercomeback

Das neue Jahr beginnt stürmisch und mit viel Regen. Der Winter hat sich erst einmal vom Acker gemacht und die überdurchschnittlichen Temperaturen dominieren die Neujahrswoche. Sollte man den Winter schon abschreiben und bleibt uns die Großwetterlage noch die nächsten Wochen erhalten? Ein klares 'NEIN', die Wintersportfreunde unter uns können weiter träumen, auch die im Flachland.

Die Strömung dreht auf kühl bis kalt
Die Strömung dreht auf kühl bis kalt Der Strömungsfilm für Europa 00:37

Keine zweistelligen Temperaturen mehr am kommenden Wochenende

Es wird zwar am Wochenende mit Höchstwerten von 5 bis maximal 9 Grad etwas kühler, nur vereinzelt wird noch einmal 10 Grad erreicht. Aber an der ungemütlichen Witterung ändert sich erstmal nichts. Weiße Flocken fallen am ehesten im Bergland. Mehr dazu in unserem 7-Tage-Trend.

In der zweiten Januarwoche nimmt der Einfluss eines Hochdruckgebietes zu und die Sonne zeigt sich häufiger. Jedoch wird es mit einer nördlichen Strömung noch ein bisschen kälter mit Temperaturen von 3 bis 5 Grad. Die Schneefallgrenze sinkt besonders im Norden bis ins Flachland. Die Bedingungen für die Wintersportler sind auf den Bergen immer noch am besten.

Zweites Wochenende relativ kalt

Auch am zweiten Wochenende (13./14.) ändert sich an der Wetterlage nicht viel. Es bleibt relativ kalt mit Höchstwerten zwischen 2 und 6 Grad. Dabei bleibt es vor allem im Westen und im Bergland leicht unbeständig.

Chancen auf Winterwetter bleiben bestehen

Die 28-Tage-Temperaturprognose für Bayern vom 02.01.2018
Die 28-Tage-Temperaturprognose für Bayern vom 02.01.2018 © RTL Interactive

Nach einer leichten Erwärmung in der dritten Januarwoche (16. bis 21.01.) steuern wir dann zum Beginn der vierten Januarwoche (22.01.) auf eine weitere winterliche Abkühlung zu. Die Temperaturen gehen in unserer 28-Tage-Temperaturprognose am Beispiel Bayern noch weiter zurück und der Winter könnte sein Comeback feiern. Auch in den übrigen Bundesländern gibt es einen Trend Richtung Winter. Mit etwas Glück kann sich sogar eine Schneedecke bis ins Flachland ausbilden und der Schlitten kann hier wieder ausgepackt werden. Auch das CFS (Climate Forecast System) sieht eine Umstellung auf Winterwetter.

Am Ende des Monats (ab dem 25.01.) steigen die Temperaturen mit einer nordwestlichen bis westlichen Strömung wieder leicht an und der Winter verlagert sich Richtung Alpen. Auf den Bergen und im Süden (Alpenvorland) werden nur noch Minustemperaturen erreicht.