30-Tage-Wettervorhersage (22.10.2017): Nochmal Hochdruck für wenige, dann geht’s abwärts

30-Tage-Wettervorhersage
Der Trend ist eindeutig: Bergab und zu warm

Nach wenigen Tagen useligen Herbstes macht sich vom Südwesten her wieder ein Hoch mit dem Namen Ulrike breit. Aber das ist nicht von langer Dauer. Es reicht nur für zwei, drei warme und sonnige Tage und das auch nur im Süden und Westen.  In den anderen Regionen Deutschlands setzt sich dieser andere Herbst fort: mit Wolken, Regen, Wind und 10 bis 15 Grad. Das letzte Oktober-Wochenende sieht für alle gleich bescheiden aus. Dazu mehr im 7-Tage-Trend.

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So kommt die Wärme in der kommenden Woche zu uns
So kommt die Wärme in der kommenden Woche zu uns Strömungsfilm Europa für 5 Tage 00:00:37
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Bis zum Monatswechsel eher normale Herbsttemperaturen

Die neue Woche (dann mit Uhren auf Winterzeit) startet noch ein bisschen kühler: 10 bis 12 Grad im Norden und Westen, einstellige Werte im Osten und Süden. Es gibt kein Vertun, Zeit und Temperaturen weisen knallhart darauf hin, es geht auf den Winter zu. Wenigstens ist es nicht mehr ganz so nass wie am Wochenende. Das ändert sich mit Eintritt in den November. Die Regenmengen nehmen zu, die Temperaturen allerdings kaum, die Sonnenanteile ab.  Ob die zwei aufeinanderfolgenden Feiertage (Reformationstag und Allerheiligen) sich als Kurzurlaub eignen, ist unwahrscheinlich. Zumindest, wenn die Tage draußen verbracht werden sollen. Die Tiefsttemperaturen liegen in der Wochenmitte um 5 Grad herum und haben bis zum ersten Novemberwochenende am 4./5. einen ziemlich eindeutigen Abwärtstrend. Die Höchsttemperaturen ebenso. Einstellige und knapp zweistellige Werte halten sich die Waage. Spätestens jetzt ist es Zeit, mal die Winterjacke rauszuholen.

November zu warm

Aber: Was sich so dramatisch anhört, ist ganz normal für diese Jahreszeit. Noch nicht mal das. Es ist zu warm. Und auch unsere 28-Tage-Temperaturprognose berechnet deutschlandweit Temperaturen, die von der Kurve des langjährigen Mittels positiv abweichen – nicht viel, aber immerhin. Ein bisschen zögern die Tiefstwerte das Abrutschen unter den Gefrierpunkt noch hinaus.