30-Tage-Wettertrend: Erster Sommermonat Juni zeigt sich teils launisch

Sommerwärme und Abstürze

Zu Beginn will es der Sommer definitiv wissen. Doch ganz ohne Abstürze wird es wohl nicht gehen. Der Juni hat das Potenzial für ordentliche Berg- und Talfahrten. So viel steht fest. Auch schwere Gewitter dürften uns im ersten Sommermonat ziemlich sicher sein. Lesen Sie weiter für alle Fakten oder schauen Sie in die kurzfristige Entwickung in unserem Trend für die nächsten 7 Tage​. Oben im Video sehen Sie übrigens die Entwicklung in den kommenden 14 Tagen.

Wetter.de-Modell kratzt an 30-Grad-Marke

Der 42-Tage-Trend für die Mitte Deutschlands / Kassel vom 28.05., Die blaue Linie zeigt die Höchstwerte, die schwarze Linie die Tiefstwerte und  die grüne Linie die Niederschlagsmengen
Der 42-Tage-Trend für die Mitte Deutschlands / Kassel vom 28.05., Die blaue Linie zeigt die Höchstwerte, die schwarze Linie die Tiefstwerte und die grüne Linie die Niederschlagsmengen. © RTL Interactive, Wetter-Ressort

Heute schauen wir mal auf die Entwicklung für die Mitte Deutschlands: Kassel. Den ersten Sommervorstoß gibt es direkt zu Beginn. Da wird es in manchen Landesteilen auch für Spitzenwerte bis um die 30 Grad reichen. Unterbrochen wird diese erste sommerliche Phase von Schauern, die auch sicherlich auch mit schweren Gewittern einher gehen können. Zumindest ist das bei so krassen Luftmassenwechseln eher die Regel als die Ausnahme.

Anschließend müht sich der Sommer. Aber so richtig in Fahrt kommen will er – nach den derzeitigen Berechnungen unseres Modells – erst wieder zum Monatswechsel. Zuvor gibt es tendenziell wechselhaftes Wetter. Das ist zwar blöd für die Sonnenanbeter, aber gut für die Natur, so dass wir in diesem Jahr hoffentlich der totalen Dürre im Sommer entgehen können. Denn eines steht auch fest: Im Vergleich zum Frühjahr 2019 war das Frühjahr 2020 sogar nochmals deutlich trockener. Eine fatale Ausgangslage.

Zu warmer Juni auch nach der NOAA

Die Prognosen des amerikanischen Wetterdienstes für den Juni: Der Monat liegt wohl deutlich über dem langjährigen Mittelwert.
Die Prognosen des amerikanischen Wetterdienstes für den Juni: Der Monat liegt wohl deutlich über dem langjährigen Mittelwert. © NOAA

Was die Temperaturen angeht so prognostiziert auch die amerikanische Wetterbehörde NOAA, dass Deutschland rund 0,5 bis 1 Grad über dem langjährigen Mittelwert liegt. Das klingt zwar warm, ist aber in Zeiten des Klimawandels schon eher die Seltenheit. Häufig hatten wir in den letzten Sommern gerne mal Monatsabweichungen von über 2 Grad.

Was wir noch vom Sommer erwarten können, finden Sie hier.

Trockenheit könnte sich im Juni vor allem im Norden zuspitzen

Deutlich spannender ist allerdings die Frage nach Niederschlag bzw. Trockenheit. In Sachen Niederschlag hält sich der Juni größtenteils innerhalb der Werte des langjährigen Mittels. Im Alpenvorland soll er sogar übererfüllt werden. Im Norden und Osten Deutschlands sieht es anders aus. Da fehlt es deutlich an Regen. ​

So entsteht unser 30-Tage-Wetter

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