30-Tage-Wettertrend: Juni mit Hitze und Abkühlung

Sommerwärme und Abstürze

Zu Beginn will es der Sommer definitiv wissen. Doch ganz ohne Abstürze wird es wohl nicht gehen. Der Juni hat das Potenzial für ordentliche Berg- und Talfahrten. So viel steht fest. Auch schwere Gewitter dürften uns im ersten Sommermonat ziemlich sicher sein. Im Video sehen Sie die Entwicklung in den kommenden 14 Tagen.

Gleich zu Juni-Anfang 30 Grad

Den ersten Sommervorstoß gibt es direkt zu Beginn. Da wird es in manchen Landesteilen auch für Spitzenwerte bis um die 30 Grad reichen. Unterbrochen wird diese erste sommerliche Phase von Schauern, die auch mit schweren Gewittern einher gehen können. Denn ein krasser Luftmassenwechsel steht bevor. Dazu mehr im 7-Tage-Trend.

42 Tage Trend berlin
Der 42 Tage Trend für Berlin: Die Temperaturspanne reicht von knapp über 15 bis knapp über 35 Grad. Verrückter Juni!

Richtig heiße Phase erst Ende Juni

Anschließend müht sich der Sommer. Aber so richtig in Fahrt kommen will er – nach den derzeitigen Berechnungen unseres Modells – erst wieder zum Monatswechsel. Zuvor gibt es tendenziell wechselhaftes Wetter. Das ist zwar blöd für die Sonnenanbeter, aber gut für die Natur.

Zu warmer Juni auch nach der NOAA

Die Prognosen des amerikanischen Wetterdienstes für den Juni: Der Monat liegt wohl deutlich über dem langjährigen Mittelwert.
Die Prognosen des amerikanischen Wetterdienstes für den Juni: Der Monat liegt wohl deutlich über dem langjährigen Mittelwert. © NOAA

Was die Temperaturen angeht so prognostiziert auch die amerikanische Wetterbehörde NOAA, dass Deutschland rund 0,5 bis 1 Grad über dem langjährigen Mittelwert liegt. Das klingt zwar warm, ist aber in Zeiten des Klimawandels schon eher die Seltenheit. Häufig hatten wir in den letzten Sommern gerne mal Monatsabweichungen von über 2 Grad.

Trockenheit könnte sich im Juni vor allem im Norden zuspitzen

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Es ist alles verdreht: Trockenheit beispielsweise auch in Großbritannien, viel zu viel Regen in Spanien und Südfrankreich.

Deutlich spannender ist allerdings die Frage nach Niederschlag bzw. Trockenheit. In Sachen Niederschlag hält sich der Juni größtenteils innerhalb der Werte des langjährigen Mittels. Im Alpenvorland soll er sogar übererfüllt werden. Im Norden und Osten Deutschlands sieht es anders aus. Da fehlt es deutlich an Regen. ​

Was wir noch vom Sommer erwarten können, finden Sie hier.

So entsteht unser 30-Tage-Wetter

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Wetter und Klima in der Mediathek

Mega-Hitze und große Trockenheit - und viele fragen sich: Wird Deutschland bald zum Wüstenstaat? Wie viele Dürre-Sommer hintereinander können wir eigentlich noch verkraften? Hier geht es zur DOKU - Wüstenstaat Deutschland?