30-Tage-Wetterprognose vom 06.12.2018: Der Frühwinter kommt mit Nässe und Kälte

Frühwinter im Anmarsch

Ab dem Wochenende geht es abwärts mit den Temperaturen und der Frühwinter bricht über uns herein. Es wird nasskalt, es gibt sogar ein paar Flocken bis ganz runter. Aber im Flachland wird sich wenn überhaupt nur kurzzeitig eine Schneedecke bilden. Dazu gibt es verbreitet leichten Nachtfrost, in den Mittelgebirgen Dauerfrost. Bis kurz vor Weihnachten scheint sich diese frühwinterliche Witterung zu halten. Dann scheint sich aber eine deutliche Milderung, das etwas verspätete Weihnachtstauwetter, durchsetzen zu wollen.

Recht winterliche zweite Dezemberwoche

Die zweite Dezemberwoche (ab 11.12.) sieht eigentlich schon recht winterlich aus. Zwar wird es im Flachland nicht zu einer festen und dauerhaften Schneedecke reichen, aber auch hier wird es nasskalt mit einzelnen Schneeflocken bis ganz unten - je nach Tageszeit. Die Höchstwerte liegen überall im einstelligen Bereich mit 2 (eher im Osten) bis 7 Grad (eher im Osten). Das heißt dann Dauerfrost zwischen 300 und 700 Meter und Neuschnee selbst für die niedrigen Mittelgebirge, das Voralpenland und die Alpen. Auch im Osten kann sich eine Schneedecke durchaus mal länger halten. 

Das dritte Adventswochenende bleibt nasskalt

Am dritten Adventswochenende (15./16.12.) sieht es nicht viel anders aus. Meist bleibt es eher trüb und nass. In der Osthälfte bleibt es mit Höchstwerten von 1 bis 4 Grad deutlich kälter. In Höhenlagen ab 400 bis 600 Meter werden die Niederschläge weiterhin als Schnee fallen. Dagegen erreichen wir im Westen und Nordwesten weiter mildere 6 oder 7 Grad. Viel Sonnenschein ist nicht dabei und es sieht insgesamt weiter recht wechselhaft.

In der dritten Dezemberwoche kommt der Winter ganz nah

Sehr spannend sieht es dann in der dritten Dezemberwoche (ab dem 17.12.) aus. Der Winter kommt uns ganz nah. Denn in der Vorweihnachtswoche sollen die Werte noch etwas nach unten gehen. Da bei 1 bis 5 Grad Schluss ist, könnte es in noch tieferen Gebieten weiß werden, winterliche Straßenverhältnisse inklusive.

Eher Weihnachtstauwetter statt weiße Weihnachten und milder Jahreswechsel

Die 28-Tage-Temperaturprognose für Bayern vom 06.12.2018
Die 28-Tage-Temperaturprognose für Bayern vom 06.12.2018 © RTL Interactive

Die Prognosen für Weihnachten selber sehen häufig noch eine recht kühle Witterung vor, vor allem im Süden (im Bild die Temperaturprognose für Bayern). Aber dann sieht es Richtung Jahreswechsel überall überdurchschnittlich mild aus. Sonst scheinen die Werte aber schon über die Weihnachstage wieder anzusteigen. Damit besteht nur zum Teil Hoffnung auf weiße Weihnachten. Silvester und Neujahr sehen derzeit damit nur wenig winterlich aus.