Hunde und Katzen richtig fotografieren

3 Tipps für tolle Tierfotos: So klappt’s mit dem Wau-Effekt

Tierfotograf verrät, wie die Fotos garantiert gelingen

Frau macht Tierfotos
Mit ein paar simplen Tricks werden Ihre Tierfotos richtige Hingucker.

Jeder, der schon einmal versucht hat, sein Tier vor die Linse zu bekommen, weiß: Leicht ist das nicht. Entweder ist der Hintergrund schlecht, die Pose unvorteilhaft oder das Foto wurde aus dem falschen Blickwinkel fotografiert. So sind die meisten Tierfotos im Internet denn auch alles andere als niedlich. Doch mit ein paar einfachen Tricks können sie auch richtige Hingucker werden. Wie es funktioniert, verrät Tierfotograf Thore Scheu.

3 Tipps für perfekte Tierfotos

Tipp 1: Das richtige Hilfsmittel
Lenken Sie den Blick des Tieres zur Kamera. Das funktioniert besonders gut mit einer selbstgebauten „Angel“, an der das Lieblingsspielzeug des Tiers hängt. Dafür brauchen Sie nur einen Holzstab und eine Schnur.

Tipp 2: Die richtige Position
Die richtige Perspektive ist das Geheimnis! Legen Sie sich auf den Boden zu ihrem Haustier und knipsen Sie fleißig drauflos. Wetten, dass die Fotos deutlich kreativer wirken, als Fotos, die von oben herab geschossen wurden? Der ungewohnte Blickwinkel bringt Pepp in die Bilder.

Tipp 3: Der richtige Hintergrund
Wenn das Wetter mal nicht so richtig mitspielt, weiß Tierfoto-Profi Thore, wie man daheim einen schönen Hintergrund zaubert. Für den Knuddel-Faktor kommt beispielsweise eine Wolldecke zum Einsatz. Regale aus dem Weg räumen, dafür das Sofa ins Zentrum rücken. Ganz nah fotografiert kommt der Kopf des Tieres richtig gut zur Geltung. Und wenn sich unschöne Hintergründe gar nicht vermeiden lassen, kommt der älteste Fotografen-Trick der Welt zum Einsatz: die schwarz/weiß-Einstellung.

Fazit
Am wichtigsten für gelungene Haustierfotos sind folgende Punkte:

  • die richtige Perspektive,
  • ein geeigneter Hintergrund
  • und ein gutes Ablenkungsmanöver, damit das Tier in die passende Richtung schaut.

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Vom perfekten Tierfoto zum perfekten Fotobuch in 4 Schritten

Und was passiert mit den tollen Fotos, wenn das Shooting vorbei ist? Unser Tipp: In einem selbst erstellten Fotobuch wirken die Bilder besser als auf einem kleinen Smartphone-Display.

Lese-Tipp: Das sind die besten Fotobuch-Anbieter

Praktischerweise lassen sich Fotobücher simpel online gestalten. Die meisten Fotobuch-Shops bieten mehrere Möglichkeiten, Bilder hochzuladen:
Das geht entweder am PC oder per Smartphone und Tablet. Einige Anbieter haben dafür sogar spezielle Apps, die das Übertragen noch einfacher machen sollen. Die nötigen Schritte bis zum fertigen Fotoalbum ähneln sich von Anbieter zu Anbieter allerdings stark. Folgende Entscheidungen müssen Sie treffen:

  1. Was für ein Fotobuch erstellen? Hoch- oder Querformat? Wie viele Seiten soll es mal haben? Hard- oder Softcover, Hochglanz, Digitaldruck oder edles Fotopapier? Oder soll es lieber ein Kalender sein? Alles Ihre Entscheidung.
  2. Bearbeitung im Vorfeld? Optional bearbeiten Sie Ihre Bilder, hellen sie auf, drehen am Kontrast, beschneiden sie. Aber Achtung: Diese Tools sind in der Regel sehr rudimentär. Im Idealfall bearbeiten Sie die Bilder schon vorher.
  3. Gestaltung mit Struktur: Sie platzieren die Bilder auf den Seiten Ihres Fotobuchs, beschriften und betiteln sie, setzen Grafiken ein. Überlegen Sie sich im Vorfeld eine logische Struktur für die Bilder. Thematische oder zeitliche Gliederungen sind oft sinnvoll.
  4. Bestellung: Ist alles im Kasten, müssen Sie das Buch nur noch ordern und bezahlen. Die Lieferung dauert oft nur wenige Tage. (SPR)

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