Eiskaltes Erwachen

Minus 25 Grad - Winter hat den Norden Europas schon fest im Griff

Arktische Kälte zum Start in die neue Woche

Alle Freunde von Eis und Schnee haben sicherlich große Freude an den aktuellen Temperaturen im Norden Europas. Hier hat sich der Winter nämlich breit gemacht. Und wer heute in der Früh das Haus verlassen hat, dem ist erst einmal eine arktisch kalte Brise mit unter -20 Grad ins Gesicht geweht. Wie hält man das nur aus?

Strenger Frost am europäischer Kältepol 

Die neue Wetterwoche geht in Skandinavien hochwinterlich los. In der Nacht zum Montag von Mittelschweden bis herauf an den Polarkreis mit Tiefstwerten, die vielen von uns gedanklich das Blut in den Adern gefrieren lassen könnten. Verbreitet -10 bis -25 Grad. Gleichzeitig weht ein bitterkalter Wind und sorgt für gefühlte Temperaturen weit unter Eisschrank-Niveau. Zum Teil von um oder sogar unter -30 Grad.

Schneeverteilung zum Wochenstart

Die Graphik zeigt die aktuelle Schneeverteilung in Nordeuropa.
Die aktuelle Schneeeverteilung: Weite Teile Skandinaviens sind schon von Schnee und Eis bedeckt

Arktische Temperaturen - wie hält man das nur aus?

Diese Frage haben wir unserem RTL-Meteorologen Björn Alexander weitergegeben, der selber schon häufig in den eisigen Regionen im Norden Europas unterwegs war: „Jegliche Art von Feuchtigkeit auf Haut und Haaren minimieren. Also beispielsweise nicht morgens duschen, sondern abends. Hintergrund ist, dass die Feuchtigkeit in der Früh nicht mehr in den Haaren und den Hauptporen schlummert. Fett- oder Wettercremes auf ungeschützte Hautpartien im Gesicht auftragen. Das schützt dann nämlich nicht nur vor der Kälte, sondern auch vor Trockenheit.”

RTL-Meteorologe Björn Alexander

Das Bild zeigt den RTL-Meteorologen Björn Alexander
RTL-Meteorologe Björn Alexander

Wieso Schutz vor Trockenheit?

Björn Alexander: „Die Winterluft ist nicht nur sehr kalt, sondern auch sehr trocken und die Haut leidet zum Teil extrem darunter. Besonders empfindliche Kinderhaut sollte natürlich noch mehr Schutz bekommen. Dann noch die passende Kleidung, Handschuhe und Mütze dazu.”
So extrem kommt der Winter bei uns natürlich noch nicht in Fahrt. Aber für Schnee bis in tiefere Lagen dürfte es am ersten Adventswochenende reichen.

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(bal, oha)