Ob in Argentinien, Nicaragua, Indien oder Pakistan: Überflutungen überall.
Nach dem Erdrutsch in Sri Lanka könnten 192 Menschen ums Leben gekommen sein.
Die arktische Eisschmelze führt zu äußerst kalten Wintern in Teilen Eurasiens
Archäologen haben das 'Tor zur Unterwelt' der Teotihuacán-Kultur entdeckt.

Wetter und Klima in Tunesien

In Tunesien herrschen unterschiedliche klimatische Verhältnisse vor, die regionsabhängig sind. Der Norden Tunesiens ist vegetationsreich, denn hier herrscht das mediterrane Klima des Mittelmeers. Im Landesinneren dominieren die Steppenregionen das Landschaftsbild; hier kommt es typischerweise zu sommerlicher Trockenheit und kalten Wintern. Als dritter Landschaftstyp kommt die vegetationslose Sahara im Süden Tunesiens hinzu: Hier kann es über 50 Grad Celsius heiß werden. Diese extreme Hitze ist dem sogenannten Schirokko geschuldet; einem sehr heißen Wind, der aus den südöstlich gelegenen Wüstenregionen kommend bis an die Mittelmeerküste Tunesien weht. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt maximal 23 Grad; in der Summe kommt es nur zu etwa 24 Regentagen im ganzen Jahr. Die niederschlagsreichsten Monate sind Dezember und Januar, denn hier fällt etwa 70 mm Niederschlag. Im Norden beeinflussen Teile des afrikanischen Atlasgebirges das Klima, hier sind noch Ausläufe des Saharaatlas und der algerischen Gebirgskette auszumachen. UNESCO Kulturerbe und beliebter Nationalpark ist der Ichkeu. Im Gegensatz zur Trockenheit im Süden Tunesiens, gilt dieser Nationalpark als wichtiges Vogelschutzareal, da es sich um ein seltenes Feuchtgebiet handelt. Ob ein Badeurlaub an der Mittelmeerküste, die Besichtigung antiker Paläste oder aber ein Ausflug in die Hauptstadt Tunis – in Tunesien können Sie sich auf viel Sonne gefasst machen! Besonders zu empfehlen: Die Altstadt von Tunis mit ihren beeindruckenden Moscheen.