Klima und Wetter auf den Komoren

Das Klima auf den Komoren (frz. Comores), einem Inselstaat vor der Küste von Ostafrika im Indischen Ozean, ist tropisch-maritim. Das bedeutet, dass es im Jahresverlauf dank der Lage im Indischen Ozean auf etwa 11 Grad südlicher Breite nur zu geringen Temperaturschwankungen kommt. Beherrschend für das Klima- und Wettergeschehen auf den Komoren mit vulkanischem Ursprung sind der regenreiche Nordwestmonsun, der von November bis April vorherrscht, sowie der trockenere Südostpassat von Mai bis Oktober. Auch die Topografie der Vulkaninseln mit Höhen bis zu 2.300 Metern über Meeresniveau trägt in Verbindung mit den Monsunwinden zu den relativ hohen Niederschlägen bei, die in bestimmten Höhenlagen bis zu 4.000 Millimeter jährlich betragen können. Die Durchschnittstemperaturen in der Hauptstadt Moroni liegen in den Monaten Oktober bis April zwischen 26 und 27 Grad Celsius und in den übrigen Monaten bei 23 bis 25 Grad. Die jährliche Niederschlagsmenge in Moroni beträgt 2.600 Millimeter. Die größte Niederschlagsmenge fällt zwar während der Monsunzeit von November bis April mit einem deutlichen Niederschlagsmaximum im Januar, aber auch in den übrigen Monaten kann es zu Regengüssen kommen. Oktober und November sind dabei die trockensten Monate. In den Sommermonaten Dezember bis April werden die Komoren gelegentlich von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht.