Alptraum für Hausbesitzer auf Video. Ein Erdrutsch war Auslöser des Dramas.
Klicken Sie durch unsere Bilder der Woche: schön, gefährlich, zum Schmunzeln.
29 Jahre nach dem Verbot von FCKW schließt sich das Ozonloch langsam wieder.
Meeresströme werden stärker und verlagern sich. Das bedeutet mehr Stürme.

Klima und Wetter in Bolivien

Rein geografisch liegt Bolivien in den Tropen, die Höhenunterschiede zwischen den einzelnen Regionen des Anden-Staates sind jedoch so beträchtlich, dass auch die klimatischen Verhältnisse sehr variieren. Jahreszeitlich bedingte Temperaturschwankungen gibt es dagegen dank der Nähe zum Äquator kaum. Allgemein herrscht in dem Land von November bis April Regenzeit, die allerdings regional unterschiedlich ausgeprägt ist. Typisch tropisch mit hoher Luftfeuchtigkeit, viel Niederschlag und einem Temperaturmittel, das ganzjährig über 30 Grad Celsius liegt, zeigt sich das Klima im nördlichen Tiefland. In der zentralen Tiefebene bestimmt die Windrichtung über Regen und Trockenzeit. Der Nordost-Passat sorgt hier von Oktober bis April für feuchtheißes Wetter, während zwischen Mai und September der Südwest-Passat sonnige, trockene Tage und sternenklare Nächte beschert. In den Hochgebirgsregionen haben ebenfalls die regional unterschiedlich wehenden Winde starken Einfluss auf Temperatur und Niederschlagsmenge. Das zwischen 3.000 und 4.000 Metern hoch gelegene Altiplano ist von kühlem, trockenem Klima sowie hohen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht gekennzeichnet. In den Gipfellagen der Anden ab 5.500 Metern Höhe herrscht Polarklima mit Gletschern und Dauerschnee. Mitten im Altiplano liegt der mit einer Fläche von 12.000 Quadratkilometern größte Salzsee der Welt, der Salar de Uyuni. Den berühmten Titicacasee teilt Bolivien mit dem Nachbarland Peru.