In Polen wird ein Wanderer getötet, in Paris verletzt ein Blitzschlag Kinder.
In China hat Hochwasser dem Fundament des Hauses offenbar kräftig zugesetzt.
Zwölf neue europäische Satelliten sollen die Wettervorhersage präziser machen.
Invasion der Krabben: Zu warmes Wasser wird zur Todesfalle für die Tiere.

Klima und Wetter in Afghanistan

​Afghanistan verfügt über eine große Vielfalt landschaftlicher Räume, aus der sich auch sehr kontrastreiche Klimabedingungen ergeben. Der Binnenstaat am Hindukusch liegt im sogenannten altweltlichen Trockengürtel und ist von einem extremen Kontinentalklima geprägt. Während der Süden des Landes zu den Subtropen zählt und wüstenartige Landschaften aufweist, ist der Norden Teil der gemäßigten Klimazone. Die Temperaturen im Land umfassen eine Spanne von 100 Grad Celsius – von 53 Grad in der Wüste bis zu minus 59 Grad in den fast 7.500 Meter hohen Gipfellagen des Hindukusch. Mancherorts beträgt der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht nicht selten bis zu 40 Grad Celsius. In der Zeit von Mai bis Oktober ziehen heiße, trockene Winde über Afghanistan. Die Winter sind etwas feuchter, vor allem ganz im Südosten des Landes, wo Ausläufer des indischen Monsuns für heftige Niederschläge und Überschwemmungen sorgen können. Im eiskalten Hochgebirge des Landesinneren liegt zu dieser Zeit meterhoch Schnee. Die Band-e-Amir-Seenkette in der Gebirgsprovinz Bamiyan ist als Nationalpark ausgewiesen. Hier finden sich markante Formationen aus Travertin, einem porösen Kalksandstein, sowie eine Vielzahl von Steppenpflanzen.