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Klima und Wetter in der Schweiz

​Die Schweizer Alpen machen flächenmäßig den größten landschaftlichen Raum aus. Das höchste Gebirge im Inneren des europäischen Kontinents nimmt etwa 50% der Landesfläche ein. Der Jura, oder auch Juragebirgszug, sowie das Schweizer Mittelland sind neben den Alpen die beiden anderen landschaftlichen Großräume der Schweiz. Das Mittelland ist zugleich Ballungszentrum der Landesbevölkerung: In den Kantonen Zürich, Genf und Thurgau leben die meisten Bewohner der Schweiz. Mittelland ist außerdem ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum. Das Klima in der Schweiz ist zum Großteil von den unterschiedlichen Gebirgen und Landschaften geprägt: So herrscht inneralpin und im Süden des Landes ein vollkommen anders Klima als in den Voralpen und dem dichtbesiedelten Mittelland. Nördlich ein typisches mitteleuropäisch, atlantisches Klima, südlich der Alpen hingegen mediterrane klimatische Bedingungen. In den niederschlagärmsten Orten fällt durchschnittlich etwa 500 mm Niederschlag im Jahr, während in den Alpenregionen ungefähr viermal so viele Niederschlag zu verzeichnen ist. In der Hauptstadt Bern herrscht warmgemäßigtes Klima, wobei sich Temperaturen und Wetterverhältnisse in den verschiedenen Jahreszeiten deutlich voneinander abheben. Die Schweiz bietet ein vielfältiges Landschaftsbild, das sich aus Gewässern und Gebirgen zusammensetzt. So entspringen hier auch der Rhein und die Rhone.