Klima für Indien

Temperatur (°C)

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mittleres Temperaturmaximum (°C)

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
24,8 26,6 30,2 33,2 34,4 32,7 30,2 29,6 30,1 30,1 28 25,5 29,6

mittleres Temperaturminimum (°C)

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
12,8 14,4 18 21,6 23,8 24,1 23,5 23,1 22,4 20,1 16,4 13,5 19,5

Regen

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mittlere Monatssumme Niederschlag (mm)

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
18,7 19,3 26,4 52,5 128,5 299,2 364,9 299,1 210,2 115 57,9 29,4 1621,2

Sonnenschein

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mittlere Tagessumme Sonne (h)

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
8 8,5 8,1 8,6 8,4 5,8 4,4 4,6 5,9 7,4 7,7 7,7 7,1

Regionen

Im Wesentlichen ist das Klima in Indien in zwei Zonen geteilt. Der Norden und Zentralindien sind von subtropischem Kontinentalklima geprägt. Im Jahresverlauf schwanken die Temperaturen dort deutlich. Ganz im Norden schwanken die Durchschnittswerte zwischen fünf Grad im Januar und 31 Grad im Juli. In Richtung Süden verringert sich diese Spanne kontinuierlich. In Zentralindien wird es dabei wesentlich heißer als an den Küsten und im Grenzgebiet. Im April und Mai liegen die Durchschnittstemperaturen hier bei über 40 Grad, Hitzewellen von über 50 Grad sind keine Seltenheit. Der südliche Landesteil mit den Küstengebieten ist Teil der maritim-tropischen Zone und verfügt während des ganzen Jahres über relativ konstante, hohe Temperaturen. An der Westküste liegen die Mittelwerte im Jahresverlauf zwischen 29,6 und 33,4 Grad. Etwas kühler ist es an der Ostküste mit Durchschnittstemperaturen zwischen 27 und 33,3 Grad. Ganz im Süden herrschen im Jahresverlauf mittlere Temperaturen von 29,6 bis 32,9 Grad. Das Klima in Indien ist stark vom indischen Monsun geprägt, der ausschlaggebend für den Niederschlag ist. Zwischen Juni und Oktober bringt der Südwestwind den größten Teil des jährlichen Niederschlags ins Land. An der Westküste fällt dann mehr als doppelt so viel Regen wie im Osten. Die im Nordwesten liegende Wüste Thar bleibt auch während des Monsuns sehr niederschlagsarm. Lediglich im nördlichsten Teil Indiens fällt der Regen vor allem zwischen Januar und August. Während der Wintermonate weht trockener Wind vom Festland aus Nordosten über Indien. Der Süden ist als einzige Region auch dann von Niederschlag betroffen, da der Wind über dem Golf von Bengalen Feuchtigkeit aufnimmt und aufs Land trägt. Im Jahresmittel gibt es in Indien über sechs Sonnenstunden am Tag. Während des Monsuns im Sommer lässt der Sonnenschein stark nach, lediglich im äußersten Norden und Süden bleibt es sonnig. Die Wassertemperatur vor der indischen Küste liegt im Jahresmittel bei 27 bis 28 Grad.