Klima und Wetter in der Tschechischen Republik

Die, in Mitteleuropa gelegene, Tschechische Republik wird durch gemäßigte, klimatische Bedingungen beeinflusst. In der tschechischen Hauptstadt Prag kommt es zu einer jährlichen Niederschlagsmenge von 500 bis 600 mm, während der meiste Niederschlag im Mai und im Juni fällt (über 70 mm). In Prag liegt eine durchschnittliche Jahrestemperatur von etwa 8 Grad Celsius vor. Die höchsten Durchschnittstemperaturen von etwa 23 Grad Celsius können im Juli und August erreicht werden. Es gibt zwei Hauptdruckgebiete, die sich auf das Klima der Tschechischen Republik auswirken. Zum einen bringt das Islandtief Niederschläge in das europäische Binnenland; zum anderen wirkt das Azorenhoch maßgeblich auf die Wetterverhältnisse im gesamten mitteleuropäischen Raum ein. Je nach Lage und Gebiet, unterscheiden sich die klimatischen Gegebenheiten durch den Einfluss dieser Hoch- und Tiefdruckgebiete in Tschechien stark. Zur Variabilität des Klimas tragen außerdem die unterschiedlichen Höhenlagen des Landes bei: Liegt auf dem höchsten tschechischen Berg, der Schneekoppe (Sněžka) im Riesengebirge, alpines Klima mit einer mittleren Jahrestemperatur von knapp über 0 Grad Celsius vor, herrschen in den Tiefebenen Südostmährens hingegen etwa 10 Grad Celsius vor; zudem fallen in dieser Region die geringsten Niederschlagsmengen. Ob der Wenzelsplatz oder der Altstädter Ring in Prag, Krummau im Böhmerwald oder die bekannte Karlsbrücke – die Tschechische Republik hält viele kulturelle und architektonische Höhepunkte für Sie bereit.