Klima und Wetter in Rumänien

Die einzelnen Landesteile von Rumänien unterscheiden sich klimatisch voneinander. Dies hängt mit den Karpaten zusammen, die eine topografische Barriere bilden. Grundlegend gehört Rumänien zur gemäßigten Klimazone. Die Karpaten verhindern, dass das Klima des Atlantiks den Süden und Osten beeinflusst, während Siebenbürgen von den atlantischen Winden geprägt wird. Östlich der Karpaten ist das Klima kontinental. Dieser Bereich wird auch vom Klima der Ukraine geprägt. Südlich der Karpaten, in der Walachei und der Dobrudscha, ist das Wetter hingegen eher mediterran. Die meisten Sonnenstunden hat Rumänien im Juli mit einem Durchschnittswert von 9,4 Stunden. Die höchste Niederschlagsrate findet sich im Juni. Hier liegt die mittlere Monatsstumme des Niederschlags bei 79 Millimetern. Im Sommer werden in Rumänien Höchsttemperaturen um die 26 Grad Celsius erreicht. Im Winter liegt das Durchschnittsminimum bei minus 5 Grad Celsius. Im Hochgebirge sind allerdings auch Temperaturen von bis zu minus 15 Grad Celsius möglich. Im Süden liegt die Durchschnittstemperatur auf das gesamte Jahr gesehen bei 11 Grad, im Norden bei 8 Grad. Der kälteste Monat ist zumeist der Januar. Hinzu kommt, dass der Nordwesten Rumäniens die stärksten Niederschläge hat. Der Nordosten hingegen ist vergleichsweise trocken.