Klima und Wetter in Liechtenstein

Dank der geschützten Lage im Rheintal sind im Fürstentum Liechtenstein, dem sechstkleinsten Staat der Welt, die Wetterbedingungen gemäßigt. Die Schweizer und Vorarlberger Berge lassen eine inneralpine Schutzzone entstehen. Ein warmer Fallwind, der Föhn, verhilft zusätzlich zu milden Bedingungen. Dadurch entsteht eine verlängerte Vegetationsperiode, die Winter sind kürzer und weniger hart als in den angrenzenden Bergregionen. Bei Föhnlagen sind selbst im Winter Temperaturen von 10 Grad und mehr keine Seltenheit. So kommt es auch, dass an den Hängen reichlich Obst und Weintrauben gedeihen, eine Ausnahme im nördlichen Alpenraum. Mit einer mittleren Sonnenscheindauer von 1.600 Stunden und deutlich weniger Niederschlägen als im benachbarten Alpengebiet wird Wandern zu einem angenehmen Freizeitvergnügen. Ausgeglichene Temperaturen sorgen im Sommer für durchschnittliche 20 bis 28 Grad. Die Freude, im Winter auf landschaftlich herrliche Skigebiete zu treffen, bleibt trotz des milden Klimas ungeschmälert. Im bekannten Hochtal von Malbun finden sowohl Abfahrer als auch Tourengänger ideale Bedingungen vor. Überaus sehenswert ist die Burg der Fürsten von Liechtenstein, aber auch alte Denkmäler wie die Ruine Schalun oder die Burg Gutenberg laden neben zahlreichen Museen zum Besuch ein.