Klima und Wetter in Kroatien
Grob lässt das sich das Klima Kroatiens in zwei Zonen
einteilen, denn an der Küste der Adria herrscht ein anderes Klima, das wesentlich feuchter ist, als im
Landesinneren. Diese Küstenregionen werden von mediterranen Wetterbedingungen,
also sehr trockenen Sommern mit vielen Sonnenstunden und verhältnismäßig
warmen, niederschlagsreichen Wintern geprägt. Im Nordosten des Landes und im
Landeskern Kroatiens beträgt die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge bis
zu 800 mm; das kontinentale Klima sorgt für Durchschnittstemperaturen von etwa
25 Grad Celsius in den Sommermonaten. Die kroatische Hauptstadt Zagreb liegt
ebenfalls in der Kontinentalzone. Landschaftlich ist Kroatien durch seine
vielseitigen Landschaftszonen, Gebirge und Seen besonders attraktiv. Es
gibt viele Nationalparks und Naturparks
wie beispielsweise den Nationalpark
Plitvicer Seen, der zum
UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Eine Besonderheit sind die sogenannten Bora-Winde,
die gelegentlich an der kroatischen Adriaküste vorkommen: Hierbei handelt es
sich um besonders kalte Fallwinde, die böenartig und mit besonderer Intensität
vorzufinden sind. Die Bora gehören zu den weltweit stärksten Winden überhaupt.
Als eine von Europas sonnenreichsten Küstenregionen gilt Kroatiens Adriaküste
als ein beliebtes Urlaubsziel – durch den Schutz der dinarischen Gebirgszüge
herrscht hier ein angenehmes Urlaubsklima. Ob die neu erbaute Stadt Dubrovnik
mit ihrer wunderschönen Altstadt, der Besuch eines atemberaubenden
Nationalparks oder die Besichtigung des Diokletianpalast in Split – hier können
Sie die kulturelle und landschaftliche Vielfalt Kroatiens schätzen lernen.