Ping-Pong-Wetter schlägt aufs Gemüt
Bessere Laune bei Wechselwetter – SO geht‘s

Jojo-Wetter macht viele krank: So beugen Sie vor!

Der Temperaturverlauf in Deutschland gleicht manchmal einer Achterbahnfahrt: An einem Tag ist es so kalt, dass man sich nur mit Herbstjacke vor die Tür wagen kann. Einige Tage später scheint dagegen die Sonne und es ist warm. Wer dann mehr als T-Shirt und eine leichte Jacke trägt, gerät ins Schwitzen. Doch die ständigen Wechsel erschweren nicht nur die Outfit-Wahl. Etwa ein Drittel der Deutschen ist wetterfühlig und leidet unter Kreislaufbeschwerden und Stimmungsschwankungen. Doch das Jojo-Wetter lässt sich auch beschwerdelos überstehen.

Viele kennen das: Wenn die Temperaturen innerhalb weniger Tage massiv steigen oder fallen, haben sie mit Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit zu kämpfen. Und dies lässt sich auch medizinisch erklären: Wenn das Wetter schlechter wird, fällt der Luftdruck. Wenn es wieder schöner wird, steigt er. Unser Körper versucht, sich den Gegebenheiten anzupassen. Folglich steigt beziehungsweise sinkt der Blutdruck. Und das wiederum kann zu Kopfweh bis hin zu Migräne und Übelkeit führen - und somit auch zu schlechter Laune.

Bewegung, Schlaf und Co. schaffen Abhilfe

Abhilfe schafft laut dem Allgemeinmediziner Christoph Specht beispielsweise Bewegung - vor allem an der frischen Luft. Egal, ob Joggen, Walken, Rad fahren oder einfach ein Spaziergang - Sport bringt den Kreislauf in Schwung. Auch wer sich ausgewogen ernährt und viel Wasser trinkt, beugt der Wetterfühligkeit vor. Da einen entspannten Körper weniger umhaut, sollten der Alltag genügend Ruhepausen und Entspannung in der Freizeit enthalten. Autogenes Training oder Yoga können dabei helfen.

Zudem ist genügend und regelmäßiger Schlaf sehr hilfreich: Sieben bis acht Stunden gelten dabei als ideal. Auch eine Tageslichtlampe soll laut Specht helfen: Täglich eine halbe Stunde darunter kann die Stimmung heben. Wechselduschen sollen den Körper auch auf Trab bringen und an die Wetterumstände gewöhnen.


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