Starke Unwetter in Peru: Frau befreit sich aus Schlammlawine

Frau rettet sich selbst aus Schlammlawine
Frau rettet sich selbst aus Schlammlawine Überschwemmungen und Erdrutsche in Peru 00:00:38
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Überschwemmungen und Erdrutsche

Heftige Fluten im Westen Perus. Zehntausende Menschen sind betroffen. Für manche geht es dabei wirklich um Leben und Tod.

Eine Frau wurde auf Ihrem Bauernhaus mit Ihren Tieren von den Fluten mitgerissen und hat zwischen Holzbrettern fest gehangen. Wie durch ein Wunder hat Sie sich selbst aus den reißenden Fluten befreit.  Zum Glück wurde Sie in einen Seitenbereich des Flusses getragen, wo die Fließgeschwindigkeit gleich null war. Sonst hätte Sie dieses Unglück wohl nicht nur mit leichten Blessuren überlebt.

Glück im Unglück hatte auch ein LKW-Fahrer. Als der Lkw von den Erd- und Wassermassen mitgerissen wird, ist der Fahrer noch im Führerhaus. Menschen eilen heran und riskieren ihrerseits ihr Leben, um ihn zu retten. Dann schaffen sie es aber: In letzter Sekunde ziehen sie den Verunglückten aus dem Wagen.

Seit Jahresbeginn sind mindestens 62 Menschen bei den Überschwemmungen und Erdrutschen in Peru getötet. Zehntausende Menschen sind von den Unwetterserien betroffen, Tausende Häuser, mehrere Straßen, Brücken und Ackerland wurden durch Schlammlawinen und über die Ufer tretende Flüsse zerstört.

In den vergangenen Tagen hatte eine Meldung über ausgebrochene Krokodile für Aufregung gesorgt. Neun Tiere waren nach Überschwemmungen aus einem Zoo entkommen. Vier der Reptilien, unter anderem auch Kaimane, wurden am Mittwoch in der Umgebung des Zoos wieder eingefangen. Die übrigen fünf Krokodile sind noch nicht entdeckt worden.