Skiverletzungen: Das Knie beim Skiunfall besonders gefährdet

Bei Skiverletzungen sind Knie und schultern am meisten betroffen. deutsche presse agentur

Top-Ten der Skiverletzungen: Knie, Schulter und Hüfte führen die Skiunfall-Liste an

Blauer Himmel und schneebedeckte Berge locken wieder viele Skifahrer auf die Piste. Und damit steigt die Gefahr für Skiverletzungen. Wir zeigen, welche Körperregionen beim Skiunfall am meisten in Mitleidenschaft gezogen werden und wie man sich vor Unfällen schützen kann.

Laut einer Untersuchung des Deutschen Skiverbandes sank das Verletzungsrisiko gegenüber der Vorsaison geringfügig. Allerdings stieg das Risiko für Knieverletzungen an. Der Anteil der Knieverletzungen an der Gesamtunfallzahl betrug mehr als ein Drittel (34,5 Prozent). Bei den Frauen ist das Risiko einer Knieverletzung besonders hoch: 42 Prozent aller Unfälle betreffen das Knie. Bei den Männern sind es 29,5 Prozent.

Mit reichlich Abstand folgen Schulterverletzungen (18,2 Prozent). Hier ist die Zahl der verletzten Männer mit 21,8 Prozent recht hoch. Grund hierfür ist die oft rasante Abfahrt der Männer. Bei hohem Tempo verlieren sie eher die Kontrolle über die Skier. Bei den Frauen sind es 13 Prozent. Den dritten Platz belegen Verletzungen an Hüfte und Oberschenkel (8,9 Prozent).

Vor Skiunfällen richtig schützen, sonst sind Knochen und Gelenke in Gefahr

In der Übersicht verteilen sich die häufigsten Skiverletzungen wie folgt:

1. Knie 34,5 % (Frauen 42 %; Männer 29,5 %)

2. Schulter 18,2 % (F: 13 %; M: 21,8 %)

3. Hüfte & Oberschenkel 8,9 % (F: 10,4 %; M: 7,8 %)

4. Kopf 8,7 % (F: 9,0 %; M: 8,4 %)

5. Rumpf 8,1 % (F: 4,2 %; M: 10,7 %)

6. Unterschenkel 6,9 % (F: 5,6 %; M: 7,8 %)

7. Sprunggelenk & Fuß 3,4 % (F: 4,5 %; M:2,7 %)

8. Oberarm 3,1 % (F: 2,8 %; M: 3,3 %)

9. Daumen 3,1 % (F: 3,7 %; M: 2,7 %)

10. Handgelenk und Hand 1,9 % (F: 1,9 %; M: 1,9 %)

Dabei ist es gar nicht so schwer, Skiverletzungen zu vermeiden. Bei der Auswahl der Piste sollte man realistisch bleiben. Zu Beginn muss man nicht immer die rote Piste runter brettern. Außerdem sollte das Material gepflegt werden, also Skier wachsen und schleifen lassen. Ein Helm schützt vor Kopfverletzungen. Trotz des beliebten Aprés-Ski gilt: Alkohol ist auf der Piste tabu.

Besonders sicher sind Skifahrer, die sich das ganze Jahr über fit halten. Ob auf dem Rad oder zu Fuß - viel Bewegung sorgt für eine ausreichende Grundfitness. Wer nicht dazu kommt, sollte drei Monate vor dem Skiurlaub mit einer speziellen Skigymnastik beginnen. Wer Motivitationsprobleme hat, sollte sich in einer Gruppe fit halten. Vereine und Fitnessstudios bieten spezielle Kurse an. So ist der nächste Skiunfall sicher nicht Ihrer.


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