Satellitenbilder vom 23.02. bis 25.02.2017: 'Stefan' und 'Thomas' sind durch, Hoch 'Geri' macht sich breit

'Thomas' folgt 'Stefan' auf den Fuß

Sturmtief 'Stefan' war am Mittwoch in Südskandinavien angekommen und verlagerte sich in der Folge weiter ostwärts und verlor den Einfluss auf das Wettergeschehen in Deutschland. Auf dem Atlantik bildete sich aber schon das nächste Tief namens 'Thomas'. In der Nacht zu Donnerstag zog es unter Verstärkung über Großbritannien hinweg.


Stefan und Thomas sind durch, Hoch Geri macht sich breit
Stefan und Thomas sind durch, Hoch Geri macht sich breit Der Satellitenfilm vom 23.02. bis 25.02.2017 00:01:00
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Sturmtief 'Thomas' zieht durch

Von Donnerstag auf Freitag wirbelte 'Thomas‘ entlang der deutschen Küste und brachte der Nordhälfte Deutschlands Sturm und Orkanböen. ‘Thomas‘ war so flott unterwegs, dass schon am Freitagmorgen das Schlimmste überstanden war. Außer ein paar Problemen im Straßen- und Schienenverkehr richtete Thomas keine größeren Schäden an.

Während sich westlich von Island schon das nächste Tief formiert und den Namen Udo bekam, machte sich in Deutschland Hochdruck bemerkbar. Hoch Geri, ein Ableger vom Azorenhoch, schob sich von der Biskaya über Frankreich hinweg bis nach Deutschland und brachte vorübergehend viel Sonnenschein.

Informationen zum Satellitenfilm Europa


Der Satellitenfilm Europa zeigt einerseits die Hoch- und Tiefdruckgebiete und die dazu gehörigen Isobaren, also Linien gleichen Luftdruckes. Dazu kommen Wolkenstrukturen in Form von Bändern, Streifen oder Punkten. Die unterschiedlichen Farben geben die Höhe der Wolken an, nicht unbedingt immer die Intensität der Regenfälle aus den Wolken.

Der Satellitenfilm Europa wird einmal am Tag produziert und ist ein Rückblick auf das Wettergeschehen der vergangenen Tage.