NOAA-Prognose vom 11.09.2017: Wie wird das Wetter im Herbst?

Der Sommer ist faktisch vorbei und viele hoffen auf einen Goldenen und warmen Oktober. Gibt es da Chancen? Die Prognose der amerikanische Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) berechnet die voraussichtliche Temperaturabweichung vom klimatologkischen Mittel der letzten Jahre. Und die deutet darauf hin, dass der Herbst völlig durchschnittlich beginnt und etwas zu warm weitergeht. 

Oktober: Ganz Europa bleibt voll normal

Oktober
NOAA-Temperaturprognose für Oktober 2017 vom 11.09.2017

Die letzte Prognose hatte es schon gesehen und nun wird es bestätigt, der Oktober sieht für Deutschland ganz normal aus. Die weiße Färbung bedeutet, dass die berechneten Temperaturen den Durchschnittswerten entsprechen. Das bedeutet für uns, wir können uns auf einen typisch deutschen Oktober einstellen. Laut der Klimatabelle sind das nicht ganz so warme 13,2 Grad. Kommt es tatsächlich so, wie die NOAA berechnet, sollte der deutsche Oktober recht angenehm werden. Nicht zu warm, nicht zu kalt - das lässt Raum für einige Goldene-Oktober-Tage. 

Auch in den anderen Ländern Europas scheint sich das Klima im Oktober sehr typisch zu entwickeln. 

November wird teils wärmer

November
NOAA-Temperaturprognose für November 2017 vom 11.09.2017

Im November zeigt die Prognose überdurchschnittliche Temperaturen für viele Regionen in Europa. Besonders in Russland, Skandinavien und dem Baltikum liegen die errechneten positiven Temperaturabweichungen teilweise bis zu zwei Grad.

Die Region um das östliche Mittelmeer ist dafür eher unauffällig. Hier sieht es nach den dort für diese Jahreszeit üblichen Temperaturen aus. Im westlichen Europa, also Spanien, Frankreich und den Britischen Inseln ist eine positive Temperaturabweichung von einem Grad zu erkennen. In Deutschland ist die Südwesthälfte zu warm berechnet. 

Das berechnet die NOAA

Die NOAA berechnet bei dieser experimentellen Langfristprognose die voraussichtliche Temperaturabweichung zum langjährigen Durchschnitt. Aus diesen Berechnungen lässt sich zwar eine Tendenz ablesen, aber nicht das Wetter vorhersagen. So kann es trotz kühler Tendenz durchaus auch heiße Tage geben.